Experten sind sich einig, dass die BRIC-Staaten in wenigen Jahren stärker zum globalen Wirtschaftswachstum beitragen werden als die derzeit führenden sechs Industrienationen zusammen.
Die hohen Wachstumsraten machen es interessant, in Unternehmen aus den BRIC- Ländern zu investieren. Aktuell setzt das Management der Investmentgesellschaft Sydinvest vor allem auf Aktien aus Brasilien und Russland, in die jeweils gut ein Viertel des Fondsvermögens investiert sind. Weniger Vertrauen haben die Investmentexperten in China, hier sind nur etwa 19 Prozent der Fondsgelder angelegt. Bevorzugte Wirtschaftsektoren sind derzeit das Finanzwesen und der Energiesektor, gefolgt von Industriegütern und Rohstoffen.
Stärken: Die Fondsmanager arbeiten teamübergreifend und suchen systematisch nach unterbewerteten Aktien mit hohem Wertsteigerungspotential. Zuletzt gelang dies hervorragend. Mit einer Einjahresperformance von über 100 Prozent belegt der Fonds einen Spitzenplatz in der Wertentwicklungsstatistik. Doch nicht nur kurzfristig überzeugt der Fonds. Auf Fünfjahressicht stellt das Management mit einem jährlichen Wertzuwachs von gut 21 Prozent seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Positiv: Die Fondskosten sind sehr gering. Mit einer Gesamtkostenquote von rund einem Prozent berechnet Sydinvest teilweise nur halb so hohe Gebühren wie vergleichbare Fonds.
Schwächen: Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer unterliegen überdurchschnittlichen Schwankungen. Für kurze Anlagezeiträume ist der Fonds daher nicht geeignet. Sydinvest empfiehlt eine Mindesthaltedauer von fünf Jahren. Das Fondsalter von gut fünf Jahren ist noch zu gering um Erfahrungen aus der Langfristperformance ziehen zu können. Die Einrichtung eines Fondsparplans ist nicht möglich, manche Banken verlangen eine größere Mindestanlagesumme, so etwa
Comdirect von 1.000 Euro.
Fazit: Der ISI Bric Equities empfiehlt sich als Depotbeimischung für die längerfristige Geldanlage, zumal das wirtschaftliche Rekordtempo der vier Schwellenländer noch lange anhalten dürfte. Zwischenzeitliche Kursrückgänge sollten Anleger aussitzen.
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