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16.02.2011 10:46

Aktien- und Fondssparen Ausdauer macht sich bezahlt

von Max Geißler Autor
Wer Börsenwerte langfristig hält, erzielt eine bessere Performance als Anleger, die häufig aus- und einsteigen. Woran liegt das?
Aktien- und Fondssparen Ausdauer macht sich bezahlt Finanzportal biallo.de
Nicht nur beim Sport – auch in Sachen Kapitalanlage zahlt sich Durchhaltevermögen aus
Anleger, die Aktien und Aktienfonds über einen längeren Zeitraum im Bestand halten sind erfolgreicher als unstete und wechselhafte Börsianer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Fondsgesellschaft Fidelity International. Als Hauptgrund für das bessere Abschneiden haben die Analysten allzu häufig vergebene Kurschancen ausgemacht. Anleger, die nach dem Verkauf ihrer Wertpapiere auf eine stabile Aufschwungphase warten, um wieder einzusteigen, verpassen in der Regel die profitabelsten Handelstage – mit fatalen Folgen.

Die größten Wertsteigerungen spielen sich meist innerhalb weniger Tage ab – und zwar kurz vor oder nach einem Kursrückgang. Wann genau das passiert, ist allerdings nicht vorhersehbar. „Anleger riskieren Verluste, wenn sie angesichts fallender Kurse in Panik geraten, ihre Anteile überstürzt verkaufen und schließlich im darauf folgenden Aufschwung zu spät wieder einsteigen“, sagt Christian von Engelbrechten, Manager des Fidelity Germany Fund (LU0261948227). Für Privatanleger sei es fast unmöglich, jeweils den richtigen Zeitpunkt für den optimalen Börsen Ein- und Ausstieg zu erwischen.
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Durchhaltevermögen bringt Kapitalverdoppelung

Für die langfristige Kursentwicklung sind oft wenige Börsentage ausschlaggebend. Wer zum Beispiel die vergangenen 15 Jahre durchgehend in deutschen Aktien investiert war, hat - gemessen am MSCI Deutschland – eine Wertsteigerung von 113 Prozent erzielt. Sind dem Anleger in diesem Zeitraum jedoch die besten 20 Handelstage durch die Lappen gegangen, so muss er sich mit einem Verlust von 45 Prozent abfinden. Hätte man beispielsweise Ende Dezember 1995 einen Betrag von 10.000 Euro in Deutsche Aktien investiert und diese 15 Jahre lang nicht angetastet, so wären bis zum 31. Dezember 2010 21.300 Euro daraus geworden. Wer jedoch in diesem Zeitraum die 20 Handelstage mit den jeweils höchsten Kurssprüngen verpasst hat, der verfügt nur noch über 5.460 Euro. Wer gar die besten 40 Tage nicht investiert war, der verringerte sein eingesetztes Kapital von 10.000 auf 2.210 Euro – ein Minus von rund 78 Prozent.
„Die für Deutschland festzustellende Beobachtung gilt in anderen europäischen Ländern genauso“, so Engelbrechten. Anleger in Frankreich und Großbritannien verloren danach 40 bzw. 47 Prozent, wenn sie die 20 besten Handelstage in den vergangenen 15 Jahren verpassten. Sie hätten ansonsten an Kurssteigerungen von 122 bzw. 57,5 Prozent teilhaben können.

Hintergrund: Die höchste Kurssteigerung an einem Tag erzielte der MSCI Deutschland am 28. Oktober 2008. Um 11,8 Prozent ging der Kurs nach oben. An diesem Tag hatte die EU-Kommission das Rettungspaket über Milliarden Euro für die Banken genehmigt – die Börsen reagierten euphorisch. Die Terroranschläge des 11. September 2001 verursachten hingegen die größten Kursrückgänge. Der MSCI Deutschland verlor am 11. September 8,3 Prozent.
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Foto: Colourbox.de ID:4986
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