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Aktienanlage

Gebühren belasten kleine Depotvermögen

05.01.2011 08:00
Von Max Geißler
Die meisten Wertpapierdepots in Deutschland beherbergen nur kleine Aktien- und Fondsbestände. Anfallende Depot- und Kaufgebühren belasten die Rendite geringer Vermögen jedoch stärker als große Depotvolumen.
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Depotgebühren können die Rendite von Wetpapieren stark drücken
Wie groß die Renditeeinbußen für Kleinaktionäre sein können, zeigt ein Rechenbeispiel. Der Depotwert beträgt 10.000 Euro. Berechnet die Bank eine Jahresgebühr von 24 Euro für Depotführung sowie 14,90 Euro für eine durchschnittliche Transaktion, so entstehen bei jeweils sechs Aktienkäufen und -verkäufen im Jahr Kosten von insgesamt 202,80 Euro. Die Gebühren betragen gut zwei Prozent der Depoteinlage.

Kostet die Depotführung dagegen nichts und sinken die Transaktionskosten auf 9,90 Euro, so würde die Kostenquote auf unter ein Prozent sinken. Anders ausgedrückt: Die Rendite des Depots ließe sich in diesem Fall quasi um gut einen Prozentpunkt steigern.
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Etwas anders sieht die Sache aus, wenn das Depot prall gefüllt ist. Beträgt die Depoteinlage beispielsweise 200.000 Euro und sind die Gebühren gleich hoch wie im ersten Beispiel, so liegt die Kostenquote nur bei etwa 0,1 Prozent. In diesem Fall spielen Bankkosten also nur eine untergeordnete Rolle.

Für Kleinanleger sollte die Devise daher lauten: Je niedriger das Guthaben im Wertpapierdepot, desto günstiger sollten Kosten und Gebühren ausfallen. Es empfehlen sich Banken mit kostenloser Depotführung (ohne Nebenbedingungen) und niedrigen Transaktionskosten, wie sie bei zahlreichen Direktbanken und Onlinebrokern anzutreffen sind, etwa der Dab-Bank, ING-Diba, Maxblue oder der Volksbank Eisenberg direkt.
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