Etwas anders sieht die Sache aus, wenn das Depot prall gefüllt ist. Beträgt die Depoteinlage beispielsweise 200.000 Euro und sind die Gebühren gleich hoch wie im ersten Beispiel, so liegt die Kostenquote nur bei etwa 0,1 Prozent. In diesem Fall spielen Bankkosten also nur eine untergeordnete Rolle.
Für Kleinanleger sollte die Devise daher lauten: Je niedriger das Guthaben im Wertpapierdepot, desto günstiger sollten Kosten und Gebühren ausfallen. Es empfehlen sich Banken mit kostenloser Depotführung (ohne Nebenbedingungen) und niedrigen Transaktionskosten, wie sie bei zahlreichen Direktbanken und Onlinebrokern anzutreffen sind, etwa der
Dab-Bank,
ING-Diba, Maxblue oder der Volksbank Eisenberg direkt.