Investments in Bäume und Wälder gibt es auf vielfältige Weise. Bereits seit geraumer Zeit können Anleger in geschlossene Fonds investieren. Bei diesen Modellen arbeitet das Kapital langfristig und kommt inklusive Gewinnertrag bei Auflösung des Fonds zur Auszahlung. Eine solche Anlagemöglichkeit bietet die Freiburger Beteiligungsgesellschaft Bauminvest. Mit Summen ab 5.000 Euro erwirbt man Anteile an Baumplantagen in Costa Rica. Nachteil: Holzwachstum braucht seine Zeit. Investoren müssen 24 Jahre bei der Stange bleiben, um am Verkaufserlös der Baumbestände teilhaben zu können. Die Gewinnprognose von 326 Prozent klingt gut, die durchschnittliche jährliche Rendite soll dementsprechend 6,4 Prozent betragen. Doch wo wird der Holzpreis nach so vielen Jahren sein? Sind die angenommenen Preissteigerungen realistisch?
Auch die Schweizer Firma Sharewood Finance bietet geschlossene Beteiligungen an brasilianischen Edelholzplantagen. Anleger erwerben eine bestimmte Stückzahl an Bäumen für einen festgelegten Preis. So kann man aktuell in eine Teakholzplantage investieren, die 2008 gepflanzt wurde. Die Restlaufzeit beträgt 17 Jahre. Ausforstungen mit Baumverkauf und Gewinnausschüttungen erfolgen 2015, 2018 und 2022. Die Komplettabholzung der Plantage steht 2028 an. Wer 108 Bäume erwerben will, muss dafür aktuell knapp 2.200 Euro bezahlen. Als Kapitalerlös prognostiziert Sharewood Finance eine Wertsteigerung des eingesetzten Kapitals von 680 Prozent, was einer jährlichen Rendite von 12,1 entspricht.