Banken mit preiswerten Gebühren
Die
Orderprovision der Bank richtet sich in der Regel nach der Höhe der Investitionssumme und dem Kurswert der Fondsanteile. Viele Direktbanken berechnen 0,25 Prozent vom Kurswert plus eine Grundgebühr von rund fünf Euro sowie ein bis zwei Euro Börsenplatzgebühr. Andere Institute arbeiten mit einer feststehenden Gebührenstaffel, die sich ebenfalls an der Orderhöhe orientiert. Einige wenige Banken berechnen einheitliche Flatfees. Bestimmte Mindestgebühren sind aber immer fällig.
Banken mit kursabhängigen Gebühren:
NIBC Direct: 0,20 Prozent vom Kurswert + 3,90 Euro Grundgebühr: Eine 5.000-Euro-Order kostet demnach 13,90 Euro; eine 15.000-Euro-Order = 33,90 Euro.
ING-Diba: 0,25 Prozent vom Kurswert + 1,25 Euro Börsenplatzgebühr: 5.000-Euro-Order = 13,75 Euro; 15.000-Euro-Order = 38,75 Euro.
Cortal Consors: 0,25 Prozent vom Kurswert + 4,95 Euro Grundgebühr + 0,95 Börsenplatzgebühr. Eine Order über 5.000 Euro kostet 18,40 Euro, über 15.000 Euro = 43,40 Euro.
Comdirect: 0,25 Prozent vom Kurswert + 4,90 Euro Grundgebühr + 0,0015 Prozent Börsenplatzgebühr (mind. 1,50 Euro). 5.000-Euro-Order = 18,90 Euro; 15.000-Euro-Order = 43,90 Euro.
Banken mit fester Gebührenstaffel:
1822 Direkt: bis 2.500-Euro-Order = 9,90 Euro, von 2.501 - 5.000 Euro = 15,90 Euro, von 5.001 bis 10.000 Euro = 29,90 Euro und von 10.001 bis 20.000 Euro = 49,90 Euro.
Postbank: bis 1.200-Euro-Order = 7,95 Euro, von 1.201 bis 2.600 Euro = 9,95 Euro, von 2.601 bis 5.200 Euro = 14,95, und ab 5.201 Euro = 19,95 Euro.
Volkswagen Bank direkt: bis 2.500-Euro-Order = 9,95 Euro, von 2.501 bis 5.000 Euro = 14,95 Euro, von 5.001 bis 10.000 Euro = 29,95 Euro, von 10.001 bis 15.000 Euro = 39,95 Euro, von 15.001 bis 50.000 Euro = 49,95 Euro.
Banken mit Flatfee:
Flatex: Alle Ordergrößen kosten einheitlich fünf Euro, zuzüglich 1,75 Börsengebühren.
Netbank: Alle Ordergrößen kosten einheitlich zehn Euro.
DKB Bank: Alle Ordergrößen kosten einheitlich zehn Euro.
Fazit
Die Auflistung zeigt, dass Banken mit festen Flatfees sowohl bei kleiner als auch bei größerer Fondsorder sehr kostengünstig beim Börsenkauf sind. Bei Instituten mit kursabhängigen Gebühren oder mit fester Gebührenstaffel zeigt sich kein einheitliches Bild. Je nach Geldhaus und Gebührenmodell ist mal das eine, mal das andere Bankhaus preiswerter. Hier kommen Fondskäufer um einen
individuellen Kostencheck nicht herum. In der Tendenz haben allerdings Banken mit geringen Sätzen beim Kurswert und kleiner Grundgebühr die Nase vorn.