Kunden von
Sparkassen oder privaten Geldinstituten müssen ihrem Geldhaus nicht untreu werden, um gleiche Kostenvorteile zu erzielen. Fast alle Filialbanken bieten über eigene Onlinebroker Rabatte. So wirbt die Sparkassentochter
S-Broker im Internet mit über 4.000 rabattierten Fonds, darunter 20 dauerhaft gebührenfreien „Fondssternen“. Fündig werden Anleger auch bei Maxblue, dem Onlinebroker der Deutschen Bank: Neben 5.250 Fonds mit reduzierten Ausgabeaufschlag bietet die Bank zehn kostenfreie „Topfonds“.
Börsenkauf: Sind
Fondsanteile nicht ohne Ausgabeaufschlag zu haben, kann der Erwerb über die Börse lohnen. Beim Börsenkauf entfällt der Verkaufsaufschlag; die Ausgaben für Maklercourtage, Spread und Bankprovision betragen je nach Fonds lediglich 0,5 bis 1,5 Prozent. Im obigen Fondsbeispiel fallen demnach höchstens Kosten von 150 Euro statt 500 Euro an. Der Kauf über die Börse funktioniert problemlos bei Onlinebrokern, Direktbanken und Fondsvermittlern. Aufpassen sollte man allerdings beim Verkauf, denn da gelten andere Regeln. Während beim Börsenhandel erneut Order- und Transaktionskosten anfallen, nehmen Fondsgesellschaften ihre Anteile kostenlos zurück.
Tipp: Das gilt auch dann, wenn die
Fondsanteile via Börsenorder erworben wurden.