Die Onvista Bank umgarnt neue Kunden mit dem Slogan: "Wir revolutionieren den Fondshandel – Günstige Ordergebühren statt Ausgabeaufschläge". Durch das neue Preissystem sollen Kunden bis zu 90 Prozent beim Fondskauf sparen. Und das geht so: Statt der bis zu sechs Prozent teuren Ausgabeaufschläge
zahlen Fondskäufer nur noch übliche Ordergebühren wie sie bei Aktien und Zertifikaten anfallen. Bei Onvista sind das 5,99 Euro pro Order plus 0,23 Prozent vom Transaktionsvolumen. Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer der Onvista Bank, will mit dem neuen Angebot für mehr Transparenz im Gebührendschungel sorgen: „Ausgabeaufschläge passen nicht zu einer modernen Online-Bank – egal ob mit oder ohne Rabatt. Wir wollen für alle Wertpapiere künftig ein Preismodell.“
Der Onvista-Chef gibt auch gleich ein Beispiel für den möglichen
Kostenvorteil mit auf den Weg: So bieten Comdirect und Cortal Consors den Topfonds DWS Vermögensbildungsfonds I mit 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an. Eine Order über 3.000 Euro verursacht bei beiden Brokern 75 Euro Kaufgebühr. Bei Onvista zahlen Anleger hingegen nur 12,89 Euro – ein Preisvorteil von 83 Prozent. Würde der Fonds fünf Prozent
Ausgabeaufschlag kosten, fiele die Ersparnis gar noch höher aus. Der Clou: Je höher der Anlagebetrag, desto größer die geldwerte Ersparnis. Wer beispielsweise 10.000 Euro in den Aktienfonds Fidelity European Growth investiert, der zahlt bei Comdirect 262,50 Euro und bei Cortal Consors 263 Euro. Onvista berechnet hingegen nur 28,99 Euro – Ersparnis: 234 Euro.