Startseite | RSS | Mobil | Inhalt |
Montag, 21.05.2012 17:38 Uhr
Newsletter:
Suche:
Biallo.de - Das Verbraucherportal für private Finanzen
Artikel bewerten:
Startseite > Fonds > Neue Gebührenmodelle beim Fondskauf
auf Facebook teilen
Twittern
16.02.2012 10:40

Neue Gebührenmodelle beim Fondskauf

Nicht immer ein Schnäppchen

von
In die Gebühren beim Fondskauf ist erneut Bewegung gekommen. Mehrere Anbieter werben jetzt mit dauerhaft aufschlagfreien Fonds. Doch die Tücke liegt – wie oft – im Detail.
Neue Gebührenmodelle beim Fondskauf Nicht immer ein Schnäppchen Finanzportal Biallo.de
Vorsicht Gebührenfalle - Fondskäufer sollten genau nachrechnen
Die Onvista Bank umgarnt neue Kunden mit dem Slogan: "Wir revolutionieren den Fondshandel – Günstige Ordergebühren statt Ausgabeaufschläge". Durch das neue Preissystem sollen Kunden bis zu 90 Prozent beim Fondskauf sparen. Und das geht so: Statt der bis zu sechs Prozent teuren Ausgabeaufschläge zahlen Fondskäufer nur noch übliche Ordergebühren wie sie bei Aktien und Zertifikaten anfallen. Bei Onvista sind das 5,99 Euro pro Order plus 0,23 Prozent vom Transaktionsvolumen. Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer der Onvista Bank, will mit dem neuen Angebot für mehr Transparenz im Gebührendschungel sorgen: „Ausgabeaufschläge passen nicht zu einer modernen Online-Bank – egal ob mit oder ohne Rabatt. Wir wollen für alle Wertpapiere künftig ein Preismodell.“

Der Onvista-Chef gibt auch gleich ein Beispiel für den möglichen Kostenvorteil mit auf den Weg: So bieten Comdirect und Cortal Consors den Topfonds DWS Vermögensbildungsfonds I mit 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an. Eine Order über 3.000 Euro verursacht bei beiden Brokern 75 Euro Kaufgebühr. Bei Onvista zahlen Anleger hingegen nur 12,89 Euro – ein Preisvorteil von 83 Prozent. Würde der Fonds fünf Prozent Ausgabeaufschlag kosten, fiele die Ersparnis gar noch höher aus. Der Clou: Je höher der Anlagebetrag, desto größer die geldwerte Ersparnis. Wer beispielsweise 10.000 Euro in den Aktienfonds Fidelity European Growth investiert, der zahlt bei Comdirect 262,50 Euro und bei Cortal Consors 263 Euro. Onvista berechnet hingegen nur 28,99 Euro – Ersparnis: 234 Euro.
Möchten Sie Geld günstig in Fonds anlegen?
Sie suchen eine Bank, die diesen Fonds mit reduzierten Ausgabe-Aufschlag verkauft?
Seite 1/3
 
Neue Gebührenmodelle beim Fondskauf
Seite 1: Nicht immer ein Schnäppchen
Leserkommentare
19.02.2012 18:34 Uhr - von 08/15-Investor
Fondsbanken sind besser!
Hallo, der Königsweg im Fondshandel besteht eigentlich im Kauf über eine der 3 großen Fondsbanken in Deutschland, nämlich Ebase, FFB sowie FODB. Diese Fondsbanken haben kein eigenes Kundengeschäft, sondern man benötigt einen freien Vermittler. Diese bieten heute meist 100% Rabatt auf den Agio und ihr Medium heißt ausgesprochenermaßen Internet. "Was verdienen Die dann dann?" -> In der TER eines Fonds befindet sich auch die sog. Bestandsprovision, für die wir im Bsp. formal 0,4% ansetzen wollen. Im Standartdepottarif findet häufig eine 50:50-Teilung zw. Fondsbank und Vermittler statt. "Habe ich bei einer anderen Bank Anspruch auf die Erstattung der BP?" Wenn Sie Agio bezahlt haben, schon. Allerdings werden Sie voraussichtlich Klagen müssen, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Denn die Banken behalten diese Gebühr auch sehr gerne ein und von alleine rücken sie sie nicht raus... Für sehr große Fondsdepots gibt es eine Sache namens Ebase AlphaTarif (->googlen!). Fonds sind ein sehr gutes Investment für allerlei Analger, da sie weit streuen und einen flachen Enstieg in die Börsenwelt bieten. Allerdings hat sich die steuerliche Situation seit 09 stark verschlechtert. Das hat zu einem Rückgang geführt, den auch die Fondsbanken spüren - die Depotkonditionen sind in letzter Zeit wieder teurer geworden.
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffernfolge hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: colourbox.com ID:6519
Nach oben
Anzeige
Anzeige

Biallo präsentiert

Anzeige
Günstigste 5GB Datenflat!
Unbegrenzt mobiles Internet für nur 12,95€/mtl. bei mobilcom-debitel: 5 GB Datenflatrate, 7,2 Mbit/s, kein Anschlusspreis, nur 12,95€/mtl.
Bitte mehr Informationen ...

Zinskommentar von Peter Lindemann

Peter LindemannDas hatten wir doch alles schon einmal: Die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und ein möglicher Austritt aus der Euro-Zone. Wachsende Sorgen um Portugal, Spanien und Italien. Rating-Agenturen, die mit ihren Herabstufungen die Verunsicherung an den Kapitalmärkten zusätzlich anheizen. Und nun auch noch ein absehbarer Konflikt über die Rolle der Europäischen Zentralbank. ... mehr
.
© 2012 Biallo & Team GmbH