Vorsicht walten lassen sollte man übrigens auch bei der Wahl seiner Stoppmarke. Es lässt sich immer wieder beobachten, dass Anleger ihre Stoppkurse bei glatten Euro-Werten wie etwa 18 Euro setzen. Wird dieser Kurs dann tatsächlich erreicht, zieht es den Wert des Papiers womöglich aufgrund der zahlreichen ausgelösten Stoppkurse unnötig tief nach unten. Besser ist es daher, auf Marken wie 18,05 Euro zu gehen.
Notiert ein Papier satt im Plus, ist es ratsam, rechtzeitig den Stoppkurs nach oben nachzuziehen, um bei Kursrückschlägen seine Gewinne zu sichern. Doch man sollte aufpassen, wenn man seine Stoppkurse anpasst. Für diese Leistung bitten einige Banken zur Kasse. Das kann schon mal fünf Euro kosten, wie etwa bei der
1822 direkt.
Wer nicht andauernd darauf achten möchte, dass die Stoppmarken richtig gesetzt sind, für den sind sich automatisch aktualisierende Stoppkurse interessant, so genannte Trailing Stopps. Steigt oder fällt der Kurs um einen bestimmten Prozentsatz, passt sich der Stoppkurs automatisch an. Diese Ordermöglichkeit ist bis dato ebenfalls noch nicht bei allen Onlinebrokern Standard, sondern vor allem bei solchen Anbietern, die auch Vieltradern ein attraktives Angebot unterbreiten möchten. Möglich sind sie derzeit zum Beispiel bei comdirect, Cortal Consors, E Trade, Interactive Brokers, Sino und beim
Sparkassen Broker.