Die Ferien rücken näher. So langsam kann man schon schauen, ob die Wanderschuhe noch passen und wo es die lang ersehnte neue Digitalkamera günstig zu kaufen gibt. Aber was ist eigentlich mit den Aktien im Depot?
In aufregenden Börsenzeiten wie diesen, überlässt kaum ein Anleger seine Wertpapiere gerne sich selbst. Aber mit dem Laptop in den Urlaub starten und noch vor dem Frühstück die Börsenkurse sichten, ist auch nicht jedermanns Sache.
Abhilfe verschaffen sogenannte Stopp-Loss-Kurse. Dazu erteilt man einen Verkaufsauftrag, der ausgeführt wird, wenn eine vorher festgelegte Ausstiegsmarke erreicht oder unterschritten worden ist. Die Aktie wird dann zum nächstmöglichen handelbaren Kurs verkauft. Pech gehabt: Dieser kann jedoch je nach aktueller Marktbewegung auch unter der Marke liegen.
Wer das verhindern will, kann eine limitierte Stopp-Loss-Order aufgeben. Zusätzlich zur Stopp-Loss-Marke bestimmt man ein Limit, unter dem nicht verkauft werden soll. Allerdings läuft der Anleger so Gefahr, bei einem regelrechten Crash auf seinen Papieren sitzen zu bleiben. An die Verluste in diesem Fall möchte man lieber nicht denken.
Weitere Möglichkeit für sich gut entwickelnde Aktien: Trainling Stopps. Mit ihnen aktualisieren sich Stopp-Kurse automatisch. Findet sich ein Papier satt im Plus, passt sich der Stoppkurs nach oben an. Übrigens sollte man seine Stoppmarke klug wählen: Denn auf glatte Beträge wie 15 Euro setzen viele Anleger. Empfehlenswerter sind hier „krumme“ Werte, etwa 15,05 Euro.
Wer sich so auf die schönste Zeit des Jahres vorbereitet, kann sicher sein, dass ihn bei der Heimkehr kein trostloses Depot erwartet.