Es gibt sie mit unterschiedlichsten Laufzeiten – von einem bis hin zu 25 Jahren. Sie sind einer der Klassiker, um für Kinder Vermögen aufzubauen, oder auch für das Alter vorzusorgen. Stete Zinsgutschriften sorgen für konstante Wertzuwächse und ein Risiko, sein Kapital wieder zu verlieren, wie bei Aktien oder Aktienfonds, gibt es nicht.
Wer allerdings in Niedrigzinszeiten wie diesen einen Vertrag mit fester Zinszusage abschließt, hat bei rosigerem Zinsniveau das Nachsehen – zumal wenn keine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit vorgesehen ist. Denn immerhin erwarten viele Finanzexperten für die nächsten Jahre steigende Inflationsraten und damit auch höhere Zinsen. Anstatt der derzeit rund drei bis vier Prozent bei zehnjähriger Laufzeit, können dann gut und gerne fünf oder sechs Prozent drin sein.
Mit variabler Verzinsung punkten
Deshalb sollten Anleger, die sich steigende Zinsen nicht verbauen wollen, auf flexibel verzinste Sparpläne setzen. Der Grundzins passt sich dabei regelmäßig der Zinslandschaft an. Maßstab ist beispielsweise der 3-Monats-Euribor der Europäischen Zentralbank, der EZB-Leitzins oder die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen. Zusätzlich zum Grundzins gibt es bei den meisten Verträgen Bonuszinsen. Je länger die Laufzeit, desto höher fallen sie aus.
Und selbst wenn entgegen aller Erwartung das Zinsniveau weiter zurückgeht, haben Anleger mit variablen Sparplänen noch einen Trumpf im Ärmel – denn hier besteht eine Kündigungsfrist von drei Monaten.