Die Deutschen haben bereits eine der höchsten Sparquoten, aber nicht jeder kann regelmäßig Geld zur Seite legen. Viele fühlen sich auch zu sehr gebunden, wenn sie einen straffen Sparplan einhalten sollen. Denn was ist, wenn es in den kommenden Monaten doch finanziell enger wird?
Solche Überlegungen werden viele Verbraucher mit Durchschnittsverdienst anstellen. Auch im Hinblick auf eine möglicherweise steigende Inflation wollen die meisten Sparer gerne flexibel bleiben. Verweilt das Geld jedoch auf dem Girokonto, bringt es zumeist keine Zinsen – und gibt sich oft fast wie von selbst aus.
Ein guter Kompromiss ist in diesen Zeiten ein Dauerauftrag, mit dem man monatlich Geld auf ein Tagesgeldkonto überweist. Die Renditen sind derzeit zwar nicht gerade brillant, aber einzelne Geldhäuser bieten immerhin zwei Prozent und mehr – und überflügeln die aktulle Inflationsrate damit deutlich. Der große Vorteil des Tagesgeldes ist die Flexibilität. Steht eine größere Investition an, kommt man jederzeit an seine Rücklage. Man kann später den nicht benötigten Teil auf ein Festgeldkonto überweisen oder bei Engpässen den Dauerauftrag reduzieren oder einstellen.
Weitere Pluspunkte: Für ein Tagesgeldkonto fallen keine Gebühren an. Zinsen werden direkt auf das Konto gutgeschrieben und erhöhen das Guthaben durch den Zinseszinseffekt. Einen Wertverlust wie bei Aktien oder Investmentfonds muss man nicht fürchten. Selbst im Falle einer Bankpleite ist das Tagesgeld durch den Einlagensicherungsfonds und die sogenannte Merkel-Garantie geschützt. Achten sollte man jedoch auf eine Absicherung nach deutschem oder europäischem Standard. Es ist also gar nicht so schwer, planvoll zu sparen und gleichzeitig flexibel zu bleiben.