Immerhin: Die Mehrheit der Biallo.de-Leser lässt sich laut unserer
aktuellen Umfrage nicht verrückt machen. "Die Angst vor dem Euro-Crash lässt Anleger erzittern. Was tun?" Darauf antwortete mehr als die Hälfte, dass sie bei ihrer Geldanlage weitermachen würden wie bisher. Jeweils rund 20 Prozent haben längst mit krisenfesten Anlagen vorgesorgt bzw. wollen in Immobilien oder Fremdwährungen fliehen. Knapp acht Prozent der Umfrage-Teilnehmer planen, noch rasch in Gold zu investieren.
Am besten dürfte es sein, sich nicht festzulegen und dennoch etwas anzulegen. Zwar ist einerseits die Zinssituation auch nach dem jüngsten Zinsschritt der Europäischen Zentralbank eher unbefriedigend.
Denn nur ein gutes Dutzend Banken, die auf biallo.de gelistet sind, ermöglichen derzeit mit Tagesgeldzinsen von mindestens 2,30 Prozent zumindest den Inflationsausgleich.
Wer sein Geld bei einem anderen der restlichen rund 120 Anbieter parkt, die unter dieser 2,30-Prozent-Grenze bleiben, der erleidet Realverlust. Andererseits ist Tagesgeld für die meisten Verbraucher die bevorzugte Geldanlage, da sie flexibel bleiben und die notwendige Rücklage jederzeit verfügbar haben.
Da aber erfahrungsgemäß bei vielen ein gewisser Grundstock länger auf dem Tagesgeldkonto bleibt, ohne dass man jederzeit darauf zurückgreifen muss, kann man auch
kurz laufendes Festgeld - etwa über ein halbes Jahr - wählen. Hier sind in der Spitze 2,70 Prozent zu erzielen,
ab einem Jahr Bindung steht bereits die drei vor dem Komma. Bei den Festgeldern war in den letzten Wochen deutlich mehr Bewegung: Über 20 Banken haben in diesem Monat an der Festgeldschraube gedreht.
Und dies, obwohl die Schuldenkrise derzeit die Branche stark zu verunsichern scheint. Erst wenn hier mehr Klarheit herrscht, wird dies auch für mehr Dynamik bei den Zinsofferten sorgen.
Welche Geldanlagen in turbulenten Zeiten wie diesen sinnvoll sind, darum geht es im aktuellen Biallo-Spezial.