Die Berliner Quirin Bank, bislang nahezu allein auf weiter Flur in Sachen Honorarberatung, bekommt bald Gesellschaft: Mitte November startet die Direktbank
Comdirect ihre „Anlageberatung Plus“ und damit ihre Variante der Honorarberatung. Auch die Nürnberger
Cortal Consors bietet auf Wunsch Honorarberatung an. Bei der Quirin Bank, die seit 2006 am Markt ist, freut man sich über die neuen Wettbewerber.
Kunden der Comdirect können sich ab Mitte November telefonisch zur mehr als 3.000 Einzelprodukten aus den Produktkategorien börsengehandelte Indexfonds (ETFs), börsengehandelte Rohstoffe (ETCs), Aktien, Renten und Fonds beraten lassen, nicht jedoch zu Zertifikaten, Optionsscheinen & Co.
Comdirect verlangt 0,6 Prozent des Portfolios
Die Beratung kostet 0,6 Prozent des Portfoliovolumens pro Jahr oder 0,05 Prozent pro Monat, mindestens werden 24,90 Euro pro Monat fällig. Hinzu kommt für jede Order – auch bei Fonds – die herkömmliche Comdirect-Gebührenstaffel: Diese beträgt 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro. Hinzukommen noch etwaige Fremdspesen. Wie bei Honorarmodellen üblich, bekommen Kunden sämtliche Vergütungen zurückerstattet, die die Bank von Produktanbietern erhält, etwa Bestandsprovisionen bei Fonds.