Verbraucher setzen vermehrt auf Tages- und Festgeld
Besonders hoch im Kurs bei Privatanlegern stehen weiterhin
Festgeld, Tagesgeld und Termingeld. Jeder Dritte (im Vorjahr: 29: Prozent) will künftig vermehrt auf diese Anlageformen setzen, bei den institutionellen Anlegern sind es nur 19 Prozent. Gleichermaßen beliebt bei privaten und professionellen Anlegern sind Immobilieninvestments. Nahezu jeder Vierte möchte sein Engagement aufstocken.
Die Nachfrage nach
Rohstoffen und Edelmetallen wie Gold und Silber dürfte dagegen bei Privatanlegern in Zukunft eher zurückgehen, institutionelle Investoren wollen dagegen ihre Investmentquote eher erhöhen als zurückfahren.
Mehr als 40 Prozent der Privatanleger sind in der aktuell turbulenten Marktphase mit der Entwicklung ihrer Wertpapieranlagen unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden. Andersherum formuliert: Nur knapp jeder Vierte zeigt sich zufrieden oder sehr zufrieden. Bei den Profis überwiegt dagegen die Zufriedenheit. Gut jeder zweite Privatanleger kontrolliert seinen Depotstand mindestens einmal pro Monat. Nur eine Minderheit hält es mit der
Empfehlung „Wertpapiere kaufen, vergessen und liegenlassen“. Das Internet gewinnt dabei als Orderweg für Wertpapiertransaktionen weiter an Bedeutung, bei Männern noch mehr als bei Frauen. Aber immer noch gut 40 Prozent der Privatanleger ordern über ihren Bankberater. Dabei hat die Zufriedenheit der Anleger mit den Beratungsgesprächen durch ihre Bank etwas abgenommen. 2010 gaben sie für die Qualität der Beratungsgespräche noch im Schnitt die Schulnote von 2,6, jetzt ist es nur noch eine glatte 3,0.