Mit dem eigenen Geld die Welt verbessern – dabei will die neu gestartete Noa-Bank privaten Anlegern helfen. Mit ihr ist ein neuer ethisch orientierter Anbieter von Einlagen- und Sparprodukten auf dem deutschen Markt gestartet. Sie will stets zu den besten zehn Anbietern beim Tagesgeld gehören und bietet zum Start bis zu 2,2 Prozent. Daneben gibt es Festgeld und ein kostenloses Girokonto.
Den Tagesgeldzins von 2,2 Prozent gibt es auf Einlagen bis zu 500.000 Euro, darüber hinaus zahlt die Bank 0,5 Prozent. Die Zinsen werden monatlich gut geschrieben. Beim Festgeld bietet sie derzeit einen Zins von 1,8 Prozent auf Drei-Monats-Festgeld. Der Zinssatz steigt auf drei Prozent bei einer Anlagedauer von 60 Monaten. Der Mindestanlagebetrag beläuft sich auf 2500 Euro, eine Obergrenze gibt es nicht.
Kostenloses Girokonto
Beim Girokonto sind Kontoführung ebenso gratis wie das Geldabheben an allen etwa 250.000 Mastercard-Automaten der Euro-Zone. Enthalten sind ebenfalls eine Mastercard und eine EC-/Maestro-Karte inklusive Partnerkarte. Geldabhebungen mit der EC-/Maestro-Karte kosten dagegen stolze fünf Euro. Der Dispo-Zins beträgt derzeit anfänglich effektiv 9,92 Prozent pro Jahr. Wer Wert auf Kontoauszüge per Briefpost legt, muss dafür jeweils 1,50 Euro zahlen.
Die Bank will sich ganz auf das Kerngeschäft des Annehmens von Einlagen und des Verleihens des Geldes an Unternehmen beschränken. Wer bei der Bank etwa Investmentfonds im Angebot sucht, wird daher nicht fündig. „Die Noa-Bank beteiligt sich nicht an Spekulationen: kein hektischer Trading-Room, keinerlei Geschäfte mit Aktien oder Derivaten“, heißt es auf der Homepage des Instituts.