Auf das Treppchen in der Gesamtwertung schafften es auch die Sparkasse Hannover (73 Prozent) und die Dresdner Bank, deren Internetseite die rund 230 Detailkriterien zu 71 Prozent erfüllte. Damit lagen die Sieger rund 20 Prozent über dem Durchschnitt aller untersuchten Seiten die im Mittel 52 Prozent der Anforderungen erfüllten. Angesichts der raschen Entwicklung von Internetseiten würden jährlich die Anforderungen weiterentwickelt. „Die große Aufgabe der Banken in diesem Jahr wird es sein, Vertrauen zu schaffen und in die Beratungsqualität zu investieren“, sagt Ibi-Chef Professor Dieter Bartmann.
Die Regensburger Forscher – Ibi-Research ist ein An-Institut der dortigen Universität – haben zudem die Webauftritte nach Institutsgruppen unterschieden. Bei den Direktbanken lagen Comdirect, VW-Bank direct und ING-Diba vorne. Von den Internetbanken schaffte es aber keine unter die Top-10 des Gesamtratings.
Citibank siegt bei privaten Banken
Bei den Großbanken lagen hinter dem Gesamtsieger Postbank die Dresdner Bank sowie die Deutsche Bank (Platz 5 der Gesamtwertung) auf den Plätzen 2 und 3. In der Kategorie private Banken sahen die Ibi-Forscher die Citibank (Platz 7 der Gesamtwertung) vorne, gefolgt von der SEB (Platz 8 der Gesamtwertung) sowie der Santander Consumer Bank. Bei den Genossenschaftsbanken hat die PSD-Bank Rhein-Ruhr am erfolgreichsten abgeschlossen.
Nur teilweise überschneidet sich das Ergebnis des Ratings mit den Nutzungszahlen, die die Marktforscher von Nielsen ermittelt haben. So kommen die Sparkassen auf rund 6,3 Millionen Unique User pro Monat, die Postbank auf 2,97 Millionen und die ING-Diba auf 1,85 Millionen. Platz vier belegt die Deutsche Bank (1,4 Mio.) vor der Comdirect Bank (1,34 Mio User). Die Internetseite des im Ibi-Rating auf Platz drei Platzierten, die Dresdner Bank, kommt auf 800.000 Besucher pro Monat.