Der Arbeitsmarkt gedeiht, der Ifo-Geschäftsklimaindex, eines der verlässlichsten Konjunkturbarometer in Deutschland, kletterte im Juli auf ein Drei-Jahres-Hoch und den Stresstest haben die allermeisten Banken in Europa bestanden. Dennoch ist die Krisenstimmung nicht vorüber. Das Interesse an bonitätsstarken Staatsanleihen belegt, dass Anleger weiterhin auf Sicherheit bedacht sind. Pessimisten fürchten gar einen „Double Dip“, also eine neuerliche Rezession.
Welche Anlagen schätzen Biallo.de-Leser unter den derzeitigen Vorzeichen als sicherer als Tages- und Festgeld ein? Die große Mehrheit hat sich in der Umfrage für Immobilien ausgesprochen (41,4 Prozent). Immerhin bietet das Betongold einen gewissen Inflationsschutz. Wer in seinen eigenen vier Wänden wohnt, den betrifft es weniger, wenn die Preise am Immobilienmarkt sinken.
Als Altersvorsorge bringt das Eigenheim später eine Rente von gut 500 Euro im Monat, so das Statistische Bundesamt.
Wenige vertrauen der Börse
17,8 Prozent der Befragten halten
Gold für sicherer als Tages- und Festgeld und lediglich 7,5 Prozent Aktien. Das Vertrauen in die Börse zeigt sich damit immer noch als schwach. Ein Drittel (33,3 Prozent) der Teilnehmer hat sich weder für Gold, noch Immobilien oder Aktien ausgesprochen. Sie favorisieren Tages- und Festgeld – oder halten keine der genannten Anlagen für sicher.
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