
Verzinsung ist nicht gleich Rendite. Diese ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Verzinsung und dem aktuellen Kurs des Wertpapiers. Notiert das Papier über 100 Prozent, fällt die Rendite bei Verkauf geringer aus als die Verzinsung, wenn man das Papier zum Ausgangskurs von 100 Prozent erworben hat. Das Gleiche gilt umgedreht. Aktuell notieren Bundesobligationen bei etwa 98 Prozent Kurswert, die Rendite liegt daher über dem Zinssatz, derzeit erreicht sie rund 2,4 Prozent.
Wer Bundesobligationen kaufen will, muss dafür ein Schuldbuchkonto einrichten. Beim Kauf über die Bundesrepublik Deutschland-Finanzagentur GmbH fallen keine Gebühren an. Der Bund akzeptiert Anlagen bereits ab 100 Euro. Der Höchstbetrag bei Direkterwerb über die Finanzagentur liegt bei 250.000 Euro. Bei Erwerb über ein privates Kreditinstitut gibt es keine Höchstbeschränkung.
Da Bundesobligationen börsentäglich gehandelt werden, besitzen Sparer ähnlich wie bei der Tagesgeldanleihe hohe Flexibilität. Sie können Papiere jederzeit verkaufen oder neu ankaufen. Nach Börseneinführung ist dies zum jeweils gültigen Kurs möglich. Die Frankfurter Börse berechnet für den Verkauf über die Bundesbank eine Gebühr von 0,4 Prozent des Kurswertes. Bei Handel über Privatbanken fallen bankübliche Spesen und Provisionen an.
Erwerb und Verkauf über die Deutsche Finanzagentur sind gebührenfrei, allerdings kann hier nur die jeweils letzte, aktuelle Serie erworben werden. Frühere Serien sind direkt über die Börse zu beziehen. Die Zinserträge sind steuerpflichtig, das gilt auch für Gewinne aus Bundesobligationen. Seit 2009 gilt einheitlich die Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Sparer können vorab ihren Sparerpauschbetrag in Höhe von 801/1.602 Euro (Ledige/Verheiratete) geltend machen.
Vorteile:
| 1 | Deniz-Bank | 3,15 %
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| 2 | Isbank | 3,10 %
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| 3 | Autobank | 3,07 %
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| 4 | Amsterdam Trade Bank | 3,00 %
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| 5 | Bank of Scotland | 3,00 %
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| 1 | Barclays | 2,75 %
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| 2 | Deniz-Bank | 2,75 %
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| 3 | MoneYou | 2,75 %
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| 4 | Amsterdam Trade Bank | 2,70 %
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| 5 | Bank of Scotland | 2,70 %
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