Ungeachtet dessen zeichnen sich aber bereits Änderungen an den Regeln des Fonds ab: Wie berichtet
soll die Sicherungsgrenze sukzessive abgesenkt werden.
Für viele Verbraucher sind solche Sicherungsgrenzen lediglich theoretischer Natur, da nach Informationen von biallo.de die durchschnittliche Einlagenhöhe bei vielen Tagesgeldanbietern zwischen 13.000 und 15.000 Euro und damit im Bereich der gesetzlichen Einlagensicherung liegt. Beim
Tagesgeld liegt die Bank of Scotland derzeit mit einer 2,60-Prozent-Offerte
unter den Top Ten der Anbieter in Deutschland, beim
Festgeld mit 3,00 Prozent (auf ein Jahr), 3,80 Prozent (auf drei Jahre) und 4,10 Prozent (auf vier Jahre) jeweils unter den
ersten Drei der Anbieter in Deutschland.
Einen ähnlichen Weg zur Sicherung der Kundengelder ist bislang die ICICI-Bank gegangen, eine Bank mit indischen Wurzeln, die ebenfalls im Bereich Geldanlage auf dem deutschen Markt aktiv ist. Sie gehört ebenfalls der britischen Einlagensicherung an – und zusätzlich dem deutschen Einlagensicherungsfonds.