Baugeld im Januar noch günstiger
Ob der weiter historisch niedrige Leitzins für Baufinanzierer nochmals eine Korrektur nach unten bringt, bleibt abzuwarten. Das derzeit günstige Zinsniveau bei Baudarlehen dürfte zumindest weiter bestehen bleiben. Aktuell liegt der
Biallo-Index für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei 3,13 Prozent; der Wert viel somit bereits unter den Tiefststand der letzten vier Jahre - dieser notierte bei 3,18 Prozent.
Bauherren und Immobilienkäufer kommen beim günstigsten Anbieter, der
1822 direkt, derzeit für 2,83 Prozent zu einem Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung. Dicht dahinter folgen BB Bank (2,87 Prozent), Santander Direkt Bank (2,93 Prozent) und
SKG Bank (2,97 Prozent).
Bei 20 Jahren Zinsbindung liegt die
1822 direkt mit 3,38 Prozent nun knapp hinter der Santander Direkt Bank (3,30 Prozent) auf Platz zwei, vor DEVK (3,46 Prozent),
Hypovereinsbank (3,51 Prozent), Ergo Lebensversicherung und
Volksbank Münster (3,54 Prozent) sowie
Debeka (3,58 Prozent).
Sparer müssen weiter vergleichen
Ein niedriger Leitzins ist für Sparer prinzipiell wenig erfreulich. Die
aktuellen Zinsen bei Tagesgeld bewegen sich in der Spitze derzeit bei 2,75 Prozent. Den Platz an der Sonne teilen sich aktuell Deniz Bank und
Moneyou. Mit 2,70 Prozent ebenfalls im Vorderfeld bewegen sich derzeit die
Amsterdam Trade Bank, die
Bank of Scotland und
VTB. Der
Biallo-Tagesgeldindex, der auf 139 Angeboten basiert, liegt derzeit bei 1,29 Prozent. Der aktuelle
Biallo-Index für Festgeld über zwölf Monate steht bei 1,80 Punkten. Bei beiden Indizes sind derzeit leicht rückläufig.
Wer einen Betrag von 10.000 Euro für ein Jahr fest anlegt, erhält in der Spitze 3,50 Prozent (Garanti-Bank). Bereits mit deutlichem Abstand folgen Vakif-Bank (3,16 Prozent),
Deniz Bank (3,15 Prozent) sowie Bank11, DHB Bank, die
IKB direkt und die
Isbank mit 3,10 bzw. 3,11 Prozent.