Bei Falschmünzen gab es dagegen einen Rückgang um 27 Prozent auf nunmehr 33.600 falsche Euro-Münzen im deutschen Zahlungsverkehr zu verzeichnen. Das Zwei-Euro-Stück wird am häufigsten gefälscht. Allerdings sind Euro-Falschmünzen schwerer zu erkennen als gefälschte Banknoten.
Folgende Hinweise erleichtern laut Bundesbank die Echtheitsprüfung von Münzen:
- Bei echten Münzen tritt das Münzbild deutlich abgegrenzt aus dem Münzgrund hervor. Münzfälschungen wirken dagegen oft verschwommen und weisen häufig Unebenheiten auf.
- Die Farbtönung weicht in der Regel von echten Münzen ab.
- Die Randprägungen der echten 2 Euro-Münzen sind gestochen scharf in den Münzrand eingeprägt. Fälschungen weisen häufig unvollständige oder unregelmäßige Randprägungen auf.
- Echte Ein-Euro- und Zwei-Euro-Münzen sind nur schwach magnetisch. Sie bleiben zwar am Magneten haften, lassen sich dann aber auch leicht wieder ablösen. Fälschungen hingegen werden in der Regel nicht angezogen oder haften sehr fest am Magneten.