Auch im August bietet sich das alte Bild, die Zinsentwicklungen am deutschen Festgeldmarkt bleiben uneinheitlich.
Verschiedene Anbieter senkten ihre Festgeldzinsen. Bei der
Bank of Scotland gab es ein Minus von 0,15 Prozentpunkten für die Laufzeiten vier und fünf Jahre auf 3,00 bzw. 3,55 Prozent. Gleich um 0,25 Prozentpunkte nahm die
Von-Essen-Bank für die Laufzeiten drei, vier und fünf Jahren zurück. Mit 0,1 Prozentpunkten moderater fiel dagegen der Zinsrückgang bei der Garanti Bank International aus, für ein Jahr gibt es dort beispielsweise noch 2,35 Prozent.
Sogar zweimal senkte die
Credit Europe Bank Festgeldkonditionen: Für drei Jahre von 3,00 auf 2,50 Prozent; für Laufzeiten sieben und zehn Jahre gab es jeweils ein Minus von 0,25 Prozentpunkten – auf 3,75 bzw. 4,00 Prozent.
Dagegen erhöhte die neue
Autobank ihr Festgeld mit den Anlagezeiträumen drei und vier Jahre um je 0,25 Prozentpunkte auf 3,07 bzw. 3,27 Prozent. Ebenfalls beim Festgeld erhöht hat auch die Postbank. Allerdings ist auch der neue Zinssatz von 1,05 Prozent für ein Jahr Laufzeit beim Kapital plus direkt eher mager.
Für den 7. September hat die
Mercedes-Benz Bank eine Festgeldzinserhöhung um 0,20 Prozentpunkte angekündigt. Für zwei Jahre wird es dann 2,30, für drei Jahre 2,70 Prozent geben.
Gleich mehrere Zinsveränderungen gab es im August beim Festgeld der
Targobank. Zuletzt senkte die Nachfolgerin der Citibank ihre Zinsen beim Festgeld um 0,15 Prozentpunkte – für ein Jahr beispielsweise auf aktuell 1,20 Prozent.