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30.05.2010 16:01

Goldinvestment

Fehler beim Goldkauf vermeiden

von
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Nicht immer ist Gold als Geldanlage ein gutes Geschäft
Unsicherheit ist der Nährboden, auf dem vor allem eines gedeiht: Der Goldpreis. Mit Preisen über 1.200 Dollar pro eine Unze ist Gold derzeit so kostbar wie nie zuvor. Das begehrte Edelmetall eignet sich aber nicht in jeder Form zur Geldvermehrung.
Gold war im letzten Jahr ein gutes Investment. Es brachte seinen Besitzern auf zwölf Monate über 25 Prozent Plus und gehört damit zu den besten Anlageklassen 2009. Das muss jedoch nicht immer so bleiben. Welche Möglichkeiten gibt es für schlaue Geldanleger, die in Gold investieren wollen?

Drei Gewinnmöglichkeiten

Goldschmuck ist zwar ein gutes Geschenk, aber keine gute Geldanlage. Denn in der Regel lassen sich die Kosten von Verarbeitung und Mehrwertsteuer beim Wiederverkauf nur in seltenen Fällen wieder reinholen. Welche andere Form von Gold die richtige ist, hängt von Anlageziel ab:

1. Wertbeständige Depotbeimischung: Physisches Gold wirkt für viele Anleger neben Aktien und sonstigen Wertpapieren wie eine sanftes Beruhigungsmittel. Es in Griffweite zu haben entspannt einfach. „Gold ist eine erstrebenswerte Anlageklasse“ meint deshalb Investmentlegende Marc Faber und investiert auch privat in das Edelmetall. Er spekuliert nicht damit, sondern sieht darin seinen „sicheren Notgroschen“. Allerdings kostet die entsprechende Lagerung von Gold auch Geld. Im Hochsicherheitstresor in der Schweiz etwa 0,025 Prozent der Anlagesumme im Jahr, aber günstiger geht es in Pforzheim: Die dortige Sparkasse bietet ab 5.000 Euro eine gebührenfreie Lagerung auf dem „Goldkonto“ an, abgesichert durch die Einlagensicherung der Sparkassen.
2. Günstige Preisspekulation: Wer rein auf den Goldpreis spekulieren möchte, sollte eher kein physisches Gold kaufen. Der Preisunterschied (Spread) zwischen Ankauf und Verkauf ist in der Regel zu hoch, um auf Preisschwankungen flexibel reagieren zu können. Gute Alternativen bieten mit echtem Gold hinterlegte Exchange Traded Fonds (ETF), die über die Börse ge- und verkauft werden. Im Falle einer Bankenpleite können Anleger hier auf die Herausgabe des Goldes bestehen, die Gläubiger des Institutes haben darauf grundsätzlich keinen Zugriff. Ähnlich konstruiert sind auch ETC (Exchange Traded Commodities) wie das Xetra-Gold, das den Wert eines echten Gramms Gold abbildet. Vorteil: Sehr geringer Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis und einfaches Handeln analog zu Aktien über das eigene Depot. Nachteil: Für den Service berechnet der Herausgeber in der Regel eine Verwaltungsgebühr – für Xetra-Gold beläuft sich diese zum Beispiel auf 0,38 Prozent im Jahr.

3. Ersatzgeld für Krisen: Wer mit einem Zusammenbruch des Finanzsystems rechnet, der vertraut in der Regel auch nicht auf die Lagerservices und Produktversprechungen von Banken. Hier hilft nur echtes, greifbares Gold. Am günstigsten sind grundsätzlich große Barren, da sich hier der Preis für die Verarbeitung in Grenzen hält und deshalb der Kaufwert sehr nahe am aktuellen Goldpreis liegt. Als Krisenwährung sind sie aber aufgrund des hohen Gewichts nicht wirklich geeignet, da haben Anlagemünzen klare Vorteile: Im Gegensatz zu Sammlermünzen hält sich der Aufpreis für die kunstvolle Prägung in Grenzen und sie lassen sich im Notfall relativ leicht tauschen, denn ihr Aussehen und Gewicht ist standardisiert. Gut geeignet sind hierfür zum Beispiel Münzen wie „Krügerrand“, „Wiener Philharmoniker“ oder „Eagle“. Über Internetseiten wie bullionweb.de lässt sich deren Prägung leicht recherchieren und das Gewicht mit einer Briefwaage einfach überprüfen. Grundsätzlich sind kleine, leichte Münzen im Vergleich zu ihrem Goldwert teurer als große, schwere.
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Das interessiert mich, bitte mehr Informationen ...
 
Die Hausbank ist meist zum Goldmünzenkauf eher zu teuer, Schnäppchen lassen sich etwa bei Internetauktionshäusern wie ebay.de machen. Grundsätzlich gilt hier aber, dass große Differenzen zu den Preisen professioneller Händler wie euro-change.de, proaurum.de oder westgold.de auf unseriöse Geschäfte hindeuten. Im Zweifel deshalb besser über das Bezahlsystem Paypal die Rechnung begleichen, dann hat man wenigstens eine gute Chance, sein Geld zurück zu bekommen, falls in Betrugsabsicht statt Gold- nur Kupfermünzen geliefert werden. Beim Kaufpreis sollten auch immer die anfallenden Gebühren etwa für Versand und Transportversicherung erfragt und mit einkalkuliert werden.
Gesamten Vergleich anzeigenFestgeld Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 12 Monate
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Datenstand: 18.05.2012
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
 britische Einlagensicherung, Rest über BdB
 europäische Einlagensicherung
 Online-Konditionen
Gute Alternativen

Gold als Geldanlage ist nicht immer ein gutes Geschäft. Denn das Metall wirft keine Zinsen ab. Wer etwa vor dreißig Jahren kaufte, konnte sich laut Stiftung Warentest im Jahresschnitt nur über eine Rendite von 3,75 Prozent freuen. Mit deutschen Aktien wären es im gleichen Zeitraum 8,2 Prozent gewesen. „Der Wert von Gold wird niemals Null betragen, wie es bei Aktien passieren kann. Es stellt einen Wert an sich dar“, preist allerdings David Reymann von Goldhandelshaus Pro Aurum den grundsätzlichen Vorteil.

Relativ sichere Rendite bieten aber eher verzinste Anlagen wie Festgeld oder Sparbriefe wie unser Geldanlagerechner zeigt. Trotzdem steckt in vielen ein kleiner Goldgräber: „Mitunter kommt es vor, dass Kunden ihr Gold tatsächlich im Garten vergraben“, sagt Goldhändler Reymann und rät dann aber wenigstens dazu, das Versteck einer Vertrauensperson zu verraten, „sonst besteht die Gefahr eines unauffindbaren Goldschatzes“.
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1 MoneYou
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2 MoneYou
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4 Audi Bank
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5 Volkswagen-Bank direct
2,30 %
Laufzeit:3 Monate; Betrag 10.000 Euro

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