
Drei Volltreffer in Folge konnte die Postbank beim Ibi Website Rating erzielen
Zum dritten Mal in Folge gewinnt die Postbank das Ibi Website Rating für die besten Banken-Webseiten in Deutschland. Das Institut hat demnach in puncto Beratungsqualität und Nutzerfreundlichkeit die beste Vertriebswebsite im deutschsprachigen Raum. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Sparkasse Hannover und die Dresdner Bank AG.
Bereits seit 1997 unterucht Ibi research an der Universität Regensburg die Internetauftritte von rund 160 Kreditinstituten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Die Internetseiten werden auf die Hauptkriterien Beratungsqualität und Usability – also Nutzerfreundlichkeit – hin untersucht, dabei kommen rund 330 Einzelkriterien zur Anwendung.
Im Fokus der Untersuchung steht, wie gut die Website den Vertrieb der Banken unterstützt. „Viele Banken sind gut, aber nur wenige Institute sind exzellent“, so das Fazit von Anja Peters, Projektleiterin der Studie von Ibi research, bei der Präsentation der Ergebnisse. Wenn sich ein Interessent erst einmal zum Produktkauf entschlossen habe, könnten die Banken noch einiges verbessern, um den Kunden für weitere Produkte zu interessieren. Ähnlich wie der Online-Händlers Amazon könnten sie Banken zum Beispiel bessere Hinweise auf weitere Produkte geben, die zu den Bedürfnissen des Kunden passten.
Knackpunkt Bedienkomfort
Die Beratungsqualität sagt aus, wie gut der Kunde im Internet in seinem Kaufentscheidungsprozess virtuell beraten und betreut wird. „Die Art und Qualität der abgebildeten Beratungs- und Verkaufsprozesse bestimmen maßgeblich die Vertriebsstärke einer Website“, sagte Peters. Besonders wichtig seien demnach richtig platzierte und ausgewählte Informationen, interaktive Elemente und Beratungstools. Für den Vertriebserfolg wichtig sei es aber ebenfalls, die Informationen geeignet aufzubereiten, gut zu präsentieren und für die Kunden nutzbar zu machen. „Je höher der Bedienkomfort, also die Usabilty einer Seite, desto besser werden die Inhalte vom Kunden erfasst“, so Peters.