2,30, 2,22, 2,20 Prozent – so lauten die aktuellen Top-Zinssätze am deutschen Tagesgeldmarkt. Geboten werden sie von der noch frischen Axa Bank, der ebenfalls neuen Ikano-Bank sowie dem schottischen Tages- und Festgeldanbieter Bank of Scotland. Während der deutsche Anbieter
AXA dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes der deutschen Banken (BdB) angehört und damit alle Guthaben bis zu einer Höhe von aktuell rund 19,379 Millionen Euro pro Kunden faktisch zu 100 Prozent sicher sind, müssen sich die Kunden der schwedischen Ikea-Group-Tochter Ikano-Bank GmbH mit einer Einlagensicherheit von maximal 50.000 Euro je Kontoinhaber begnügen. Auch bei der zur britischen Lloyds Banking Group gehörenden
Bank of Scotland werden Tagesgeldkunden im Fall der Fälle über die britische Einlagensicherung nur mit bis zu 50.000 Pfund Sterling (mindestens jedoch 50.000 Euro) entschädigt. Für die meisten Anleger ist dies ausreichend: Die durchschnittliche Anlagesumme beträgt erfahrungsgemäß zwischen 10.000 und 20.000 Euro.