Bis zu fünf Prozent fürs Tagesgeld – an diese Zeiten kann sich so mancher Sparer kaum mehr erinnern. Im Zuge der Finanzkrise bröckelten die Zinsen bei Tages- und Termingeldern von Woche zu Woche. Optimisten aber hoffen auf ein baldiges Ende der Abwärtsspirale und in der Tat könnte 2010 endlich die Zinswende bringen – und höhere Erträge für`s Ersparte. Clevere Anleger bleiben also auf der Pirsch – und parken ihre Gelder auf gut verzinsten Tagesgeldkonten. Erstens sind dort - dank Null-Inflation - schon jetzt die Renditen höher, als vor einem Jahr, zweitens können Anleger täglich auf neue, attraktivere Zinsangebote reagieren.
Von Advanzia bis SKG – mehr als zehn „Zwei-Prozenter“
Noch immer bieten gut ein Dutzend Geldhäuser um die zwei Prozent beim Tagesgeld. Exakt diesen Zinssatz erhalten Kunden derzeit beispielsweise bei
Mbs direkt, der Online-Tochter der Mittelbrandenburgischen Sparkases aus Postdam, der Santander Consumer-Bank oder – allerdings nur Neukunden – bei der DAB-Bank. Unwesentlich mehr (bis zu 0,05 Prozent) gönnen einem die luxemburgische
Advanzia-Bank, die
Ziraat-Bank, die
SKG-Bank oder die
DKB – allesamt ausschließlich per Online-Kontoführung.