Mit dem Markteintritt der beiden neuen Tagesgeldanbieter GE Capital Direkt und Ikano-Bank keimt die berechtigte Hoffnung auf, dass es nun bergauf geht mit den Tagesgeldzinsen. Immerhin bieten die beiden Direktbanken 2,25 und 2,22 Prozent und belegen damit Platz 1 und 2 im Biallo-Tagesgeld-Vergleich. Jetzt legte die
Bank of Scotland nach. Zum 12. August erhöhte das Geldhaus seine Tagesgeldzinsen von 2,1 auf 2,2 Prozent und findet sich damit auf Platz 3 wieder.
Das Angebot gilt für alle Einlagen und unterliegt keinen Beschränkungen wie Mindesteinlage oder Beitragsstaffelung. Auch Bestandskunden, die bereits ein Konto haben, können davon profitieren. "Wir kommen damit der Verpflichtung gegenüber unseren Kunden nach, zu den zinsstärksten Angeboten am Markt zu gehören und dauerhaft attraktive Konditionen zu bieten", sagt Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland. Das Unternehmen wolle gar nicht unbedingt die Nummer 1 sein, legt er in der Berliner Morgenpost nach, denn das locke nur Zinshopper an, die schnell kämen aber auch schnell wieder weg wären.