Fünf Mal die glatte „Zwei“
2,00 Prozent – und damit exakt die aktuelle Inflationsrate – zahlen derzeit fünf weitere Banken aus Deutschland für Einlagen auf deren Tagesgeldkonten. Darunter „Altmeister“
ING-Diba, deren Angebot in dieser Höhe nur Neukunden vorbehalten ist. Die unter Tagesgeldkennern ebenfalls bekannte Cosmos Direkt ruft als Mindesteinlage 1.000 Euro auf, bis zu maximal einer Million Euro Anlagesumme werden 2,00 Prozent Zinsen überwiesen.
Aber auch die relativ junge Bank11, ABC Bank und das rein für Mitglieder der Ficoba-Community reservierte Tagesgeldkonto der Fidor Bank werden aktuell mit 2,00 Prozent verzinst. Bei Bank11 sinkt der Zinssatz ab 100.000 Euro auf 1,40 Prozent, die ABC Bank möchte mindestens 2.500 Euro Anlagesumme sehen, genauso wie Fidor.
Bleiben die Tagesgeldkonten von
Audi- und
VW Bank zu erwähnen. Beide bieten Neukunden 1,80 Prozent bis zu 50.000 Euro Einlage. Für Beträge darüber sinkt der Zinssatz auf 1,10 Prozent.
Fazit: Deutsche Tagesgeld-Anbieter können auch in Niedrigzinszeiten am deutschen Markt durchaus vorne mithalten. Sie bieten auch Verzinsungen oberhalb des aktuellen Inflationsniveaus. Die Einlagensicherungsgrenzen pro Konto und Person indes liegen oftmals oberhalb der gesetzlichen Mindestsicherung von 100.000 Euro.