Anleger, die auf eine rasche Belebung auf dem Tagesgeldsektor durch diese beiden Neuanbieter hofften, wurden bisher eher enttäuscht. Einzig die
Bank of Scotland – seit gut einem Jahr auf dem deutschen Markt – zog bisher mit eher symbolischen 0,1 Prozentpunkten nach und erreicht derzeit mit 2,1 Prozent Platz drei im Biallo-Tagesgeldranking.
2,0 Prozent können Anleger derzeit auch bei NIBC-Direkt und
Volkswagenbank (Online-Neukundenangebot) ergattern. Zu beachten: Dem Tagesgeldkonto der Wolfsburger werden zwar monatlich Zinsen gutgeschrieben, allerdings gelten die 2,0 Prozent nur bis zu einem Betrag von 20.000 Euro, Einlagen darüber werden mit lediglich 1,35 Prozent verzinst. Das altbekannte Extrakonto der
ING-Diba verzinst sich jährlich mit 1,90 Prozent – falls man als Neukunde zu den Frankfurtern wechselt. Der Zinssatz wird derzeit für sechs Monate garantiert.
Weiter unter den Top-15 – mit einem guten viertel Prozent dahinter – rangieren aktuell beispielsweise die Advanzia (1,80 Prozent, monatliche Verzinsung), die neue
Autobank aus Wien (1,77 Prozent, jährliche Verzinsung), Cosmos Direkt und Deniz Bank (je 1,75 Prozent, quartalsweise bzw. jählich verzinst) sowie
Ziraat Bank International und
Oyak Anker Bank (je 1,70 Prozent, Verzinsung quartalsweise).