Sicherheiten beachten: Sparer sollten darauf schauen, dass ihre Einlagen sicher sind. In Deutschland greift bei den allermeisten Anbietern neben dem gesetzlichen Sicherung auch noch ein zusätzliches System, etwa bei den Privatbanken der Feuerwehrfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Bei ausländischen Banken, die häufig höhere Zinsen offerieren, sollte man das Einlagensicherungsystem genau unter die Lupe nehmen.
Fondssparen für die Rendite: Ein langer Spar-Atem zahlt sich insbesondere bei Fondssparplänen aus. Wer 30 Jahre lang in deutsche Aktienfonds investierte, konnte laut Branchenverband BVI über diese Zeit eine Rendite von sieben Prozent pro Jahr nach Abzug von Kosten erzielen. Aus 100 Euro monatlich wurden so rund 117.400 Euro. Wegen der Börsenturbulenzen der jüngsten Vergangenheit sehen die Zahlen für kürzere Zeiträume deutlich schlechter aus. Auf Sicht von 20 Jahren waren nur 4,8 Prozent Rendite drin, auf Zehn-Jahres-Sicht gar nur 0,90 Prozent. Wer in Fonds oder börsengehandelten Indexfonds (ETFs) spart, sollte das Konditionenmodell seiner Bank genau beachten. Manchmal kann es sich unter Kostengesichtspunkten lohnen, lieber nur vierteljährlich zu ordern, dafür aber eine größere Summe zu investieren. Kostenlose Depos gibt es mittlerweile bei vielen Anbietern, beispielsweise der Comdirect, der
ING-Diba oder der Sparkassenfinanzgruppe
S-Broker.