Risiken abwägen
Anleger sollten bedenken, dass mit der Geldanlage in Index- oder Aktienfonds keine Gewinngarantie verbunden ist. Nach Berechnungen des Fondsverbandes BVI sind aber Durchschnittsrenditen von bis zu sieben Prozent möglich, wenn mehrere VL-Sparpläne hintereinander bespart werden. „Berufsanfänger und Geringverdiener profitieren aufgrund des noch geringen Einkommens zusätzlich von der Arbeitnehmer-Sparzulage in Höhe von 20 Prozent der Sparleistung“, so Panagiotis Siskos, Sprecher beim BVI. Dadurch könne sich die Rendite bezogen auf den Eigenbeitrag auf über zehn Prozent steigern. Misstrauische Sparer, denen die aktuellen Wackelbörsen zu unsicher sind, können ihre VL-Leistungen auch in einen sicher verzinsten Banksparplan oder einen Bausparvertrag investieren. Beim Banksparplan winken Renditen zwischen drei und vier Prozent, beim Bausparvertrag, der rein zur Geldanlage genutzt wird, sogar bis fünf Prozent.
Wichtig: Wer sich für einen ETF-Sparplan entscheidet, benötigt einen Vermittler, denn die Sparpläne kann man nicht direkt bei Ebase abschließen. Möglich ist dies aber über freie Fondsvermittler wie 4 Free AG, AAD Fondsdiscount, Fit4fonds oder DTW Fonds-Service.
Tipp: Einen Überblick über alle Anbieter ermöglicht die Website:
www.test.de/freie-Fondsvermittler.