Auch in der aktuellen Zinsrunde hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Basissatz bei 1,0 Prozent belassen. Noch lässt also eine nachhaltige Zinswende am Kapitalmarkt auf sich warten. Allerdings werden renditebewusste Anleger weiterhin fündig – auch ohne allzu lange Bindungsfristen eingehen zu müssen.
So zahlt aktuell die estländische Big-Bank die höchsten Festgeldzinsen. Für zweijährige Anlagen bis 10.000 Euro überweisen die Esten 3,3 Prozent, für Beträge darüber gibt es 3,4 Prozent. Ab 30.000 Euro klettert der Zinssatz um weitere 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Einlagen bis zu 50.000 Euro pro Person sind durch die estnische Einlagensicherung abgesichert. Die Bank selbst behauptet, dass im Fall einer Insolvenz die EU einspringen würde. Doch diese Aussage ist falsch. Eine Rechtsgrundlage hierzu gibt es nicht.
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Auf Rang zwei folgt aktuell die österreichische Deniz-Bank. Online-Kunden bekommen hier 3,0 Prozent, Filialkunden erhalten 2,75 Prozent. Mit 2,8 Prozent kommt die niederländische NIBC Direct auf den dritten Platz. Akbank, Grenke Bank,
abcbank und das neue Angebot der C&A Bank folgen mit Zinssätzen von 2,5 bis 2,75 Prozent.