Satte Rendite sichern
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reijährige Festgelder bieten im Vergleich zu anderen Festgeld-Laufzeiten noch vergleichsweise attraktive Renten. So schreibt bei deutscher Einlagensicherung die
IKB vier Prozent Zinsen jährlich gut, bei der ABC Bank gibt es 3,8 Prozent und bei der Isbank 3,75 Prozent. Die Erträge liegen deutlich über der aktuellen Inflationsrate von 2,40 Prozent. Wer Beträge bis maximal 100.000 Euro anlegen möchte, der finden gut verzinste Angebote im Rahmen der Europäischen Einlagensicherung auch bei ausländischen Banken. So verzinst die Bank of Scotland dreijährige Festgelder aktuell mit 4,0 Prozent und die Denizbank mit 3,85 Prozent.
Bei
zweijähriger Anlagedauer winken Renditen deutlich über drei Prozent, etwa bei der Bank of Scotland und der Isbank mit je 3,50 Prozent Zinsen oder der Amsterdam Trade Bank mit 3,45 Prozent. Für
zwölfmonatiges Festgeld können Sparer mit knapp über drei Prozent Zinsen rechnen, etwa bei der Denizbank mit 3,15 Prozent, der Bank 11 mit 3,11 Prozent oder der IKB Bank mit 3,10 Prozent. Variable
Tagesgeldkonten reichen vereinzelt fast an drei Prozent heran, etwa bei Moneyou mit 2,75 Prozent. Unter dem Strich ermöglicht der Laufzeiten-Mix bei Top-Anbietern eine Rendite von über drei Prozent.
Vorsicht Fallstricke
Damit die erhoffte Rendite Realität wird, sollten Sparer die Nebenbedingungen beachten. „Im Gegensatz zu Festgeldern zahlen viele Tagesgeldanbieter hohe Lockzinsen nur für Neukunden“, bemängelt Hommel. Bestandskunden müssten sich häufig mit weniger Zinsen zufrieden geben. Einige Instititute staffeln die Zinsen in Abhängigkeit vom Anlagebetrag. In Krisenzeiten hat Kapitalsicherheit Priorität. Bei großen Beträgen sollten Sparer auf deutsche Einlagensicherung achten. Dann sind neben 100.000 Euro gesetzlicher Absicherung die Einlagen über den Einlagensicherungsfonds oft zusätzlich in Millionenhöhe abgesichert.