Der Kauf eines Eigenheims ist für viele Familien die größte Investition des Lebens. Die meist hohe Kreditsumme sowie die lange Laufzeit des Darlehens erfordern von Immobilienkäufern größte Sorgfalt. Neben einem sicheren finanziellen Fundament gehört eine ehrliche Kalkulation und eine strapazierfähige Finanzbasis dazu. Mit falschen oder geschönten Angaben zu Einkommen, Ausgaben oder laufenden Kosten lässt sich keine solide und langfristig tragfähige Grundlage schaffen. Diese Fehler sollten Bauherren vermeiden:
Fehler 1: Eigene Finanzkraft schön färben
Am Anfang steht der Kassensturz. Ziel ist es, den finanziellen Spielraum zu ermitteln, der regelmäßig für Kreditverpflichtung, Nebenkosten und Notfallreserve zur Verfügung steht. Dabei ist wichtig, dass man neben den aktuellen Zahlungsverpflichtungen unregelmäßige Ausgaben nicht unter den Tisch fallen lässt. Hierbei sei beispielsweise an plötzliche Reparaturkosten zu denken, etwa für das Auto, die Waschmaschine oder den Fernseher.
Auch jährliche Beitragszahlungen, etwa für die Haftpflicht- und Hausratversicherung oder die Kfz-Steuer, sollten bedacht werden. Das gleiche gilt für Ausgaben wie Urlaubsreisen oder Neuanschaffungen. Einmalausgaben und die Finanzreserve für den Notfall sollte man nicht zu knapp kalkulieren, damit nach dem Immobilienerwerb die Haushaltskasse nicht überstrapaziert wird. Schließlich soll das Eigenheim Freude und keinen Frust bereiten. Hat man den monatlich zur Verfügung stehenden Betrag ermittelt, kann man mit Hilfe unseres
Baufinanzierungs-Rechners erausfinden, wie viel Haus man sich beim aktuellen Zinsniveau leisten kann.