
Arbeitnehmer, die gesetzlich rentenversichert sind, erreichen im Durchschnitt nur eine Altersrente von rund 35 Prozent ihrer letzten Bruttobezüge. Das ist das Ergebnis des diesjährigen „Vorsorgeatlas Deutschland“, der alljährlich vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg erstellt wird. Um die drohende Versorgungslücke zu schließen, empfehlen Fachleute verstärkte Anstrengungen bei der privaten Altersvorsorge.
Die Stimmung der Deutschen ist allerdings nicht gerade zuversichtlich, was das Sparen fürs Alter angeht. Ursache für die wachsende Verunsicherung sind die Finanz- und Euro-Schuldenkrise. Sie sorgt dafür, dass die Bereitschaft sinkt, privat fürs Alter vorzusorgen. Wie die Postbank in ihrer Studie „Altersvorsorge in Deutschland“ herausfand, plant nur noch rund die Hälfte der jungen Berufstätigen unter 30 Jahren den Ausbau der Alterssicherung – ein Negativrekord! Jeder fünfte Berufstätige ab 50 Jahre geht inzwischen davon aus, als Rentner den Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu können. „Die Ergebnisse sind besorgniserregend“, klagt Dieter Pfeiffenberger, Chef der BHW Bausparkasse.
Baufinanzierung
Sondertilgung – je früher, desto besser
Anschlussfinanzierung
Wie erreicht man optimale Konditionen?