Die Untersuchung vergleicht die durchschnittlichen Quadratmeter-Mietpreise von 2007 mit denen des zweiten Quartals 2012. Die teuersten Städte sind demnach die Metropolen München mit 11,60 Euro (2007: 10,21 Euro), Stuttgart (2007: 8,52) und Heidelberg (2007: 8,44 Euro) mit jeweils 9,50 Euro für den Quadratmeter. Das ist meilenweit vom Durchschnitt aller kreisfreien Städte entfernt, der bei 6,60 Euro liegt. Damit sind die Mieten derzeit auch durchschnittlich 70 Cent pro Quadratmeter höher als in den Landkreisen.
In den meisten Metropolen gilt: Besser kaufen als mieten
Das bedeutet konkret: Wer eine 100-Quadratmeter-Wohnung in München mietet, der zahlt dafür im Durchschnitt derzeit 1.160 Euro kalt. Kauft er die Immobilie zum Preis von 370.000 Euro - und bringt 200.000 Euro Eigenkapital mit, dann kostet dies laut
Biallo-Mieten-oder-Kaufen-Rechner so viel: Als Käufer ist er nach 51 Jahren und 8 Monaten schuldenfrei und besitzt eine Wohnung im Wert von 618.689 Euro. Als Mieter dagegen wird die monatliche Kaltmiete von 1.160 Euro durch eine jährliche Mietsteigerung von 1,5 Prozent auf 2.442,11 Euro ansteigen. Bei Anlage des Eigenkapitals ist in Vermögen von 716.351 Euro entstanden. In den vergangenen fünf Jahren allerdings ist das Mietniveau in München laut Untersuchung sogar um durchschnittlich mehr als 2,5 Prozent gestiegen. Und überdies liegt die monatliche Belastung für den Mieter mit 1.160 Euro wesentlich höher als die 720,02 Euro des Käufers. Da fällt die Entscheidung leicht - wie in den meisten Metropolen der Untersuchung.