Die staatliche KfW-Bankengruppe ist für Bauherren eine wahre Fundgrube für günstige Kredite. Bei den vielen Fördermöglichkeiten kann man aber schnell den Überblick verlieren. Grundsätzlich sollten Sie sich aber in aller Regel vor dem Kauf, Baubeginn oder dem Start von Renovierungsarbeiten informieren. Die meisten Programme sind sogar kombinierbar. Die Abwicklung des Kreditgeschäftes erfolgt dann grundsätzlich über die Hausbank. Häuslebauer, kauf-willige Immobilieninteressenten und planvolle Sanierer können die Hauptförderungen zum Beispiel nutzen und:
Endlich Eigentümer werden
Voraussetzung: Sie haben gerade ein Grundstück gekauft, wollen dort ein Eigenheim bauen bzw. ein fertiges Haus erwerben und renovieren, das Sie künftig selbst bewohnen. Dann können Sie bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten über die KfW finanzieren. Falls Sie über eine Genossenschaft eine neue Wohnung kaufen möchten, können Sie sogar bis zu 100 Prozent des Kaufpreises geliehen bekommen.
Konditionen: Bis zu 100.000 Euro ab 3,14 Prozent effektivem Jahreszins mit fünfjähriger Zinsbindung und einem tilgungsfreiem Anlaufjahr (
Programm 124 bzw.
Programm 134 für Genossenschaftsanteile). Bei zehnjähriger Zinsbindung schnellen die Konditionen allerdings auf 3,85 Prozent nominal (3,91 Prozent effektiv) hoch und liegen damit sogar knapp über dem
Durchschnittsniveau des Biallo-Index für 10-jähriges Baugeld von 3,90 Prozent, der aus 176 aktuellen Baufinanzierungsangeboten berechnet wurde.