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20.03.2009 08:00

Dispo- und Überziehungszinsen

Banken geben Zinssenkungen nur zögerlich weiter

von Wolfgang Thomas Walter Autor
Trotz mehrfacher Leitzinssenkungen der EZB bleiben Dispo- und Überziehungszinsen erstaunlich teuer. Auch wenn erste Banken und Sparkassen jetzt ihre Zinssätze moderat verändern, erspart ein Girokontenwechsel in der Regel noch immer viele Hunderter.
In Folge der Finanzkrise fiel der Leitzins der Europäischen Zentral Bank (EZB) seit Oktober vergangenen Jahres auf gut ein Drittel seines ursprünglichen Wertes. Aktuell liegt er bei historisch niedrigen 1,5 Prozent. Während Geldanlageprodukte seit Monaten massive Korrekturen nach unten erfahren, bleiben Dispo- und Überziehungszinsen für Girokonten bei den meisten Banken und Sparkassen bisher nahezu unverändert. Nur vereinzelt geben die Geldhäuser das niedrige Zinsniveau auch an ihre Kunden weiter. Nachdem vor wenigen Tagen SEB, Dresdner und Hypovereinsbank die Sollzinsen senkten, schlossen sich jetzt auch mehrere Sparkassen dem Beispiel an. So reduzierten die Sparkasse Dortmund, die Nassauische Sparkasse sowie die Stadtsparkasse Düsseldorf aktuell ihre Dispo- und Überziehungszinsen um je einen halben Prozentpunkt. Und mit 0,7 Prozentpunkten viel diese Anpassung bei der Sparkasse Leipzig sogar noch etwas höher aus.

Zinsschere wächst weiter

Dennoch gilt: Ein Blick auf den Biallo-Index – ein Durchschnittswert von über 200 Anbietern – zeigt die zunehmend größer werdende Zinsschere. Derzeit liegt der Index beim Dispokredit bei rund 12,46 Prozent, wer sein Konto darüber hinaus belastet, zahlt durchnittlich sogar 17,17 Prozent. Beide Werte liegen im Sechs-Monats-Vergleich nur minimal unter den Höchstständen.
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Dispozins - hier ist er günstig

Den günstigsten Dispozins bekommt man aktuell beim Online-Girokonto der DAB-Bank, die allerdings einen hohen monatlichen Geldeingang fordert, damit keine monatlichen Grundgebühren anfallen. Hier zahlen Kunden derzeit 6,95 Prozent. Auch die DKB und die SKG-Bank berechnen einen vergleichweise moderaten Dispozins von jeweils 7,90 Prozent oder die ING-Diba mit 9,50 Prozent.

Was können Verbraucher tun?

Abrufkredit oder Kontowechsel - hier gibt es zwei Möglichkeiten. Wer regelmäßig sein Konto überzieht, sollte eine externe Kreditlinie in Form eines Abrufkredites wählen, damit den Sollstand bei der Hausbank ausgleichen und die niedrigeren Abrufkreditzinsen zur schnelleren Tilgung nutzen.

Noch besser ist ein Girokontenwechsel. Sie müssen wissen: Die Banken, die heute mit relativ niedrigeren Sollzinsen glänzen, waren auch in den letzten Jahren deutlich günstiger als die meisten Banken vor Ort. Wer regelmäßig rund 2.000 Euro zwei bis drei Wochen im Monat überzieht, zahlt übers Jahr gerechnet gut 200 Euro an Zinsen. Und dies Jahr für Jahr.
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