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Samstag, 11.02.2012 16:37 Uhr
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Darauf kommt es beim Brokerage an

  • Wertpapierdepot: Das kostenfreie Wertpapierdepot zum Girokonto hat nach wie vor Seltenheitswert. Viele Banken berechnen prozentuale Gebühren für die Depotführung, die sich nach der Höhe der Einlage richten oder fordern Jahrespauschalen zwischen 15 und 25 Euro. Häufig ist die Depotführung nur dann kostenlos, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden – etwa die Ausführung einer bestimmten Orderzahl pro Quartal oder bestimmte Mindestdepoteinlagen. Nur wenige Geldinstitute verzichten ohne wenn und aber auf Depotgebühren, etwa die Citibank, Cortal Consors oder Ethikbank.
     
  • Verrechnungskonto: Häufig müssen Wertpapiersparer für die Cash-Aufbewahrung zinslose Girokonten nutzen. Dient dem Depotinhaber jedoch ein besser verzinstes Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto, winken zusätzlich Zinsgewinne. Diesen Service bieten zum Beispiel ING-Diba und Netbank.
     
  • Ordergebühr: Bei den Orderkosten bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Banken. Für kleine Wertpapieraufträge bis 3.000 Euro berechnen einzelne Institute mehr als 17 Euro (Volkswagen Bank Direct). Preiswerte Direktbanken verlangen dagegen maximal zehn Euro (Maxblue, DKB und Netbank) . Bei größeren Wertpapierorders kann der Kostenunterschied noch deutlicher ausfallen. Privatanleger, die öfter Wertpapiere handeln, sollten die Preisunterschiede deshalb genau vergleichen.
     
  • Limitgebühr: Limits erhöhen die Sicherheit beim Wertpierhandel. Zwar kann man bei den meisten Banken Limits kostenlos setzen, doch eine spätere Änderung oder Löschung des Limitauftrags ist häufig kostenpflichtig. Einzelne Institute berechnen bis zu fünf Euro (1822direct). Fünfzehn Limitänderungen im Jahr kosten demnach 75 Euro. Deutlich günstiger fahren Aktienkäufer, wenn das Stornieren oder Ändern von Limits nichts kostet (Citibank, Ethikbank, S-Broker oder Volkswagen Bank direct).
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