Teure Kontogebühren müssen nicht sein. Informierte Verbraucher finden vor allem bei Direktbanken gebührenfreie Angebote mit vielen Zusatzfunktionen. Ohne Nebenbedingungen offerieren aber nur wenige Institute ein kostenloses Girokonto. Positive Ausnahmen sind unter anderen
Comdirect und
ING-Diba. Viele Institute knüpfen die Gebührenfreiheit an Bedingungen. So fordern
Commerzbank, DAB Bank,
Postbank und
SEB einen regelmäßigen Gehaltseingang.
Hypovereinsbank und Stadtsparkasse München verlangen stets einen bestimmten Mindestbetrag auf dem Konto. Für wen diese Bedingungen jedoch kein Problem darstellen, der fährt auch mit diesen Girokonten günstig.
Kontenwechsel leichter als gedacht
Viele Verbraucher scheuen den Umstieg auf ein kostengünstigeres Konto, weil dies angeblich mit viel Aufwand verbunden ist. Doch dies ist nicht immer der Fall. Bei Internetbanken lässt sich ein Online-Antrag in drei Minuten ausfüllen und per Mausklick abschicken – die Kontounterlagen kommen dann per Post. Zudem unterstützen kundenfreundliche Banken Wechselwillige mit einem kostenlosen Bankwechsel-Service. „Der Service beinhaltet sämtliche Formulare für die Übertragung des Girokontos von einer zur anderen Bank, automatische Umbuchungen von Depots sowie Hilfe bei Um- und Abmeldeformalitäten“, sagt André Kauselmann von der ING-Diba. Wo es möglich ist bzw. die Kunden das wünschen, übernimmt die Bank selbst die Arbeiten.