Ein Kostentreiber kann der Dispokredit sein. Wer öfter sein Konto überzieht, der sollte auf günstige Dispo-Zinsen achten. Preiswerte Banken berechnen zwischen sechs und acht Prozent Überziehungszins, zum Beispiel Skatbank (6,0 Prozent), DAB Bank (6,95 Prozent) und DKB Bank (7,9 Prozent). Kostet die Kontoüberziehung hingegen 13 bis 14 Prozent wie bei Postbank (12,9 Prozent), Commerzbank (13,24 Prozent) oder der Sparkasse Leverkusen (13,75 Prozent), laufen schnell hohe Beträge auf. Beispiel: Ein Monatssoll von 1.000 Euro kostet bei der Skatbank fünf Euro und bei der DAB Bank 5,79 Euro. Commerzbank und Sparkasse Leverkusen verlangen hingegen mit 11,03 bzw. 11,46 Euro rund doppelt so viel. Wer vier Monate im Jahr diesen Betrag überzieht, zahlt über 20 Euro zusätzlich bei günstigen Banken – und über 40 Euro bei den teuren Geldhäusern.
Umstieg leicht gemacht
Ein Preisvergleich zeigt das Einsparpotential bei Girokoten. Der
Girokonten-Rechner auf biallo.de bietet eine gezielte, individuelle Vergleichsmöglichkeit an Hand der eigenen Kontogewohnheiten. Den Kontowechsel sollte man nicht scheuen, denn der Umstieg auf ein kostengünstigeres Konto ist leichter als viele denken. Die meisten Banken bieten heute einen kostenlosen Bankwechsel-Service an. Dieser beinhaltet sämtliche Formulare für die Übertragung des Girokontos, Umbuchungen von Depots und verschiedene Um- und Abmeldeformalitäten. Wo es möglich ist, übernimmt die Bank selbst die Arbeiten.