Netbank: Hoher Treuebonus für geringen Einsatz
Ein attraktives Girokonto mit Treueprämie bietet die
Netbank ihren Kunden: Wer sein Lohn- oder Gehaltskonto auf die Netbank überträgt, der erhält bei regelmäßigem Zahlungseingang einen Guthabenzins von 1,6 Prozent fürs Girokonto - dieser Zinssatz sucht seinesgleichen! Das Angebot ist umso erstaunlicher, als die Bank auch Kleinstbeträge wie die monatliche Bafög-Zahlung als regelmäßigen Geldeingang akzeptiert. Die Mastercard ist im ersten Jahr kostenlos. Danach fällt eine Jahresgebühr von 20 Euro an. Diese wird einem jedoch erstattet, wenn man mindestens 4.000 Euro Umsatz damit im Jahr macht. Das Geldabheben mit der Kreditkarte ist rund um den Globus bis zu fünf Mal im Monat kostenlos.
Für das gebührenfreie Abheben mit der Maestro-Karte stehen bundesweit 2.500 Automaten bereit. Aufs Tagesgeldkonto zahlt die Netbank zwar nur 1,25 Prozent Zins, aber das ist kein Beinbruch, da das Girokonto bei Gehaltseingang mehr bietet.
Fließt kein regelmäßiger Geldeingang aufs Konto, gibt es zwar nur 0,10 Prozent Zinsen, dafür steht dieses Online-Konto als einziges Konto einer Direktbank auch Freiberuflern offen. Für eingeräumte Disokredite berechnet die Netbank ebenfalls 9,0 Prozent.
DKB und SKG Bank: Attraktive Kontozwillinge
Ohne Willkommensprämie oder Treuebonus müssen wechselwillige Bankkunden bei der Berliner
DKB und der Saarbrücker SKG Bank auskommen. Dafür erhalten sie bei beiden Banken ein kostenloses Girokonto, das attraktive 1,65 Prozent Zinsen auf das jeweils angeschlossene Kreditkartenkonto zahlt. Überhaupt ähneln sich beide Girokonten in vielen Punkten. Dies hat einen einfachen Grund, die SKG-Bank ist eine Tochter der DKB: So belaufen sich die Guthabenzinsen auf das reine Girokonto beiderseits auf 0,5 Prozent. Mit der zum Konto gehörenden, kostenlosen Kreditkarte kann man weltweit kostenlos Geld ziehen und der Dispozins beträgt bei beiden Konten aktuell nur 7,9 Prozent. Unterschiedlich ist der Sofortrahmen des Dispokredits: SKG-Bank-Kunden erhalten nur 500 Euro auf Pump, DKB-Bank-Kunden können bis zu 1.000 Euro überziehen.
Norisbank: Zeigt Herz für Autofans
Wer viel unterwegs ist, sollte einen Blick auf das Girokonto der
Norisbank werfen. Das Motto der Deutsche Bank-Tocher lautet: Flexibel Geld abheben. Besitzer des kostenlosen Girokontos können nämlich sowohl an den über 9.000 Geldautomaten der Cash Group als auch an über 1.000 Shell Tankstellen gebührenfrei Geld ziehen. Besonders für Außendienstmitarbeiter und Vielfahrer ein echtes Argument. Für das Abheben von Bargeld ist weder eine Tankfüllung noch ein Einkauf im Service-Shop von Shell erforderlich. Einfach die Noris Card vorlegen, die persönliche Geheimzahl eintippen und schon zahlt der Tankwart den gewünschten Betrag aus.
Positiv: Im Gegensatz zu vielen Girokonto-Modellen verzichtet die Norisbank auf einen Mindestgehaltseingang und berechnet auch keine Jahresgebühren für die EC- und Kreditkarte. Wer das Tagesgeldkonto der Bank als Reservekonto nutzt, erhält aktuell 1,25 Prozent Guthabenzinsen. Ein Wermutstropfen ist der hohe Überziehungszins von zwölf Prozent beim Dispokredit – hier zeigen sich Wettbewerber preiswerter. Im Bereich der Filialbanken belegt die Norisbank
mit ihrem Top-Girokonto im Biallo-Kostenvergleich derzeit Platz eins.