Bis es soweit ist, können die Bankkunden selbst einiges tun, sich gegen Skimming zu schützen. Die Polizei in NRW hält im Web unter
www.polizei-nrw.de ein Merkblatt zum Thema bereit und empfiehlt:
- Geben Sie niemals Ihre Pin am Kartenleser zur Türoffnung im Eingangsbereich zu den Geldautomaten ein.
- Sofern vorhanden sollten Kunden für Türöffnung und Geldabhebung verschiedene Karten nutzen.
- Unbedingt einen Sicherheitsabstand beim Geldabheben einhalten.
- Dringend empfiehlt die Polizei auch, die Pin-Eingabe mit der freien Hand möglichst vollständig zu verdecken, damit Spähkameras keine Chance haben.
Wegen der Skimming-Fälle verzichten inzwischen viele Sparkassen auf die „Zugangskontrolle“, bei der Geldautomatennutzer erst nach Legitimation am Kartenlesegerät Zugang zum Eingangsbereich gewährt wird.
Betrug mit gestohlenen Karten ist rückläufig
Während Skimming weiter zugenommen hat, ging dagegen der Betrug mit entwendeten Karten, die ohne Pin genutzt wurden, erneut stark zurück auf nunmehr knapp 22 000 Fälle. Grund dafür sind offenbar bessere Kontrollen der Handelsunternehmen. Sie setzen vermehrt auf das Pin-Verfahren oder lassen sich Ausweise zeigen; auch die zentrale Sperrdatei für das elektronische Lastschriftverfahren beim Eurohandelsinstitut war offenbar sehr hilfreich. Auch der Betrug mit geklauten Kreditkarten war rückläufig.