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13.07.2011 00:08

Betrug beim Online-Banking

Sich richtig schützen

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Die Schadensfälle im Online-Banking sind 2010 weiter angestiegen - doch einige Banken rüsten ihre Sicherheitsverfahren auf. Verbraucher sind gut beraten, jeweils das Verfahren zu wählen, das derzeit die höchste Sicherheit gewährleistet.
Online-Banking-Sicherheit Banken stellen auf sichere Verfahren um Finanzportal Biallo.de
Bankgeschäfte per Internet – viele haben da Sicherheitsbedenken
Bereits 42 Millionen von insgesamt 95 Millionen Girokonten hierzulande werden laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank online geführt. Doch noch immer halten sich etliche Internetnutzer zurück, auch Bankgeschäfte online zu tätigen, weil sie Sicherheitsbedenken haben. Und die sind nicht von der Hand zu weisen: Denn 2010 sind die Schadensfälle im Onine-Banking vor allem durch Phishing-Attacken nochmals massiv angestiegen: Das belegen die finalen Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) und der IT-Branchenvereinigung Bitkom für 2010.

Für 2010 wurden dem BKA rund 5.300 Fälle gemeldet. Das ist ein Zuwachs von 82 Prozent gegenüber 2009. Die durchschnittliche Schadenssumme betrug rund 4.000 Euro pro Fall. Die Dunkelziffer dürfte noch weit höher liegen. Das BKA schätzt nämlich, dass nur etwa 40 Prozent der tatsächlichen Fälle überhaupt bekannt werden. „Verschiedene Trojaner sind speziell auf den deutschen Bankenmarkt ausgerichtet und verfügen über das technische Potenzial, das iTan-Verfahren erfolgreich anzugreifen“, warnte BKA-Präsident Jörg Zierke. „Wer Online-Banking macht, sollte unbedingt auf die neuen Verfahren wie chip-TAN-umsteigen“, rät er. Auch per SMS versendete Transaktionsnummern (TAN) seien bereits in Einzelfällen ausgespäht worden.
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Datenstand: 21.05.2012
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
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Den Hauptgrund für steigende Schadenszahlen sieht das BKA darin, dass die Angriffsmethoden zur Infektion von PCs mit Schadprogrammen raffinierter geworden seien. Zierke warnte vor der Anpassungs- und Innovationsfähigkeit der Cyber-Bankräuber. Vor allem sogenannte Man-in-the-Middle-Trojaner sind offenbar besonders gefährlich und immer weiter verbreitet. Sie nehmen vor allem Online-Banking-Kunden ins Visier, deren Banken noch auf das etablierte PIN-iTAN-Verfahren vertrauen. Bei einem infizierten Computer, mit dem man sich ins Onlinebanking einloggt, kann das die üble Folge haben, dass zum Beispiel einfach die Zielkontonummer im Hintergrund ausgetauscht wird – ohne dass der Kunde aber davon etwas mitbekommt. Er bekommt weiterhin seinen gewünschten Auftrag angezeigt, als ob nichts wäre. So hat er oft gar keine Chance, den Betrug zu erkennen. „Es kann jeden treffen, auch wenn er noch so vorsichtig ist“, sagt Frank-Christian Pauli, Bankenexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV).

„Die simple Eingabe von Geheimzahlen reicht als Sicherheitsmaßnahme bei Überweisungen längst nicht mehr aus“, warnte Dieter Kempf, Präsiden der IT-Branchenvereinigung Bitkom, bereits im Herbst 2010, machte aber gleichzeitig Mut: „Gesundes Misstrauen und eine moderne Sicherheitsausstattung des PCs sind ebenso wichtig. Wer das beherzigt, für den ist Online-Banking eine sichere Sache.“
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Betrug beim Online-Banking
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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
20.02.2011 02:38 Uhr - von Wolf Schmutterer
etwas mehr Infos bitte....
Wie sie aus den Beiträgen ersehen, sollten sie kurz mal Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren nennen. Bsp.: m-Tan, mobiler, da von unterwegs mit Handy einsetzbar. Probleme, wenn Handy+SIM gestohlen wurde. Worin unterscheiden sich E-TAN-Plus und HBCI? Nachteil der Verfahren: z.B. Gerät muss immer mitgeführt werden usw. Bei den hardware-gestützten Methoden fehlt mir eine Betrachtung, wie Banken mit den Kosten für Lesegeräte, TAN-Generatoren usw. umgehen. Werden die voll auf den Kunden umgelegt? Oder beteiligen sich die Banken, immerhin haben auch sie weniger Schaden? Wie ist der "Sonderweg" der Targo-Bank zu betrachten, die weiter nur herkömmliches TAN-Verfahren anbietet, allerdings mit einer optionalen Versicherung gegen Schäden??
10.02.2011 19:16 Uhr - von Hans-Peter Laumen
Verbraucherportal Finanzen
Super Sache diese Informationen!
10.02.2011 18:14 Uhr - von Königer
Was tun die Banken
Artikel ist interessant! Mobiltan ist mir bekannt. Wie geht E oder Chiptan?
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