HBCI: Die Freigabe einer Transaktion erfolgt durch hardwaregestützte Verschlüsselungstechnik. Dazu erhält der Kunde von der Bank eine personalisierte Chipkarte und muss sich einen Chipkartenleser besorgen, den er an seinen Rechner anschließt. Außerdem braucht er eine Software, die HBCI unterstützt. Tan-Listen sind in dem Verfahren überflüssig. Es gilt als besonders sicher, aber vergleichsweise umständlich, da es nur an einem Rechner möglich ist, an dem der Kartenleser angeschlossen ist. Daher ist es derzeit bei Endkunden nicht so verbreitet ist, wird aber dennoch von einigen Banken angeboten. So beispielsweise bei Commerzbank, Hamburger Sparkasse, Comdirect, SEB, ING-Diba und der Deutschen Bank.
Tipp: Bankkunden sollten nicht nur ihren Rechner sicherheitstechnisch möglichst auf dem neuesten Stand halten. Empfehlenswert ist es auch, auf das Sicherheitsverfahren mit dem derzeit höchsten Sicherheitsstandard zu wechseln, das ihre Bank bietet. Aber auch bei vergleichsweise sicheren Online-Banking-Verfahren gilt: Nichts ist unmöglich.