Merkmale: Der Tarif sichert in den Sparten Haftpflicht, Teil- und Vollkasko jeweils einen Grundschutz ab. Optional kann man insgesamt sieben Zusatzbausteine dazu buchen. Zum Beispiel: Den Auslandsschadenschutz für bessere Absicherung bei unverschuldeten Unfällen im Ausland, einen Schutzbrief für europaweite Pannenhilfe, eine Erweiterung der Vollkasko (
Zusammenstoß mit Tieren aller Art, Folgeschäden bis 3.000 Euro bei Tierbissen, Neuwertentschädigung von 24 Monaten) oder einen Mietwagen bei Vollkaskoschäden. Der Schutz mit diesen Extras kostet für einen Peugeot 207, 95 PS, Schadenfreiheitsklasse 45 Prozent (Haftpflicht) bzw. 43 Prozent (Vollkasko), bei 15.000 Kilometern jährlicher Fahrleistung 867,40 Euro im Jahr. Der Grundschutz alleine kostet 790,65 Euro.
Stärken: Man kann den Schutz auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden und damit die Beitragshöhe steuern. Positiv: Bausteine wie Rabattschutz oder die Deckung von Reparaturen bei kleinen Parkschäden, die zwar wünschenswert, aber nicht essentiell sind, kann man auf diese Weise weglassen.
Schwächen: Die KFZ-Versicherung der Allianz enthält keine Option zur Werkstattbindung, also die Verpflichtung, im Schadensfall eine bestimmte Vertragswerkstatt aufzusuchen. Leider entfällt damit diese oft geschätzte Möglichkeit, den Beitrag erheblich zu senken.
Wettbewerber: Eine exakt vergleichbare Police gibt es nicht, jeder Versicherer schnürt ein etwas anderes Leistungspaket. Die Huk-Coburg verlangt für den Schutz mit vergleichbaren Extras 843,54 Euro, mit Werkstattbindung 746,14 Euro. Direktanbieter Direct Line berechnet 833,60 Euro, mit Werkstattbindung 783,20 Euro. Ein ähnliches Leistungspaket kostet bei Cosmos Direkt 689,20 Euro.
Fazit: Es gibt günstigere
KFZ-Versicherungen – vor allem der Direktanbieter – in punkto Grundschutz. Legt man Wert auf Extras und persönliche Kundenbetreuung, ist der Allianz-Tarif eine gute Wahl. Den Mehrpreis muss man dann in Kauf nehmen.