Merkmale: Es gibt drei Police-Varianten: Basis, Standard und Extra, die sich in den Versicherungssummen (5; 7,5 und 10 Millionen Euro) wie auch im Deckungsumfang unterscheiden. Als besondere Leistungen hebt Axa die Deckung bei Forderungsausfall, Gefälligkeitsschäden und ehrenamtlichen Tätigkeiten wie auch Schäden durch deliktunfähige Kinder bis maximal 30.000 Euro (Extra) hervor. Beglichen wird auch die Selbstbeteiligung der Vollkaskoversicherung bei Nutzung fremder Fahrzeuge (Standard und Extra). Boxplus-Policen erlauben eine monatliche Kündigung. Lebensumstände werden regelmäßig abgefragt, um Versorgungslücken zu vermeiden. Bis zur nächsten Vertragsfälligkeit sind veränderte Lebensumstände beitragsfrei mitversichert.
Schwächen: Der Name des Produkts ist neu, viele inhaltliche „Innovationen“ sind weniger bestechend: Die sehr hohen Deckungssummen bei Schäden durch nicht deliktfähige Kinder in Standard und Extra sind nicht nötig. Auch die Übernahme der Selbstbeteiligung der Vollkaskoversicherung ist kein Renner. Ferner ist die beitragsfreie Mitversicherung neuer Personen im Haushalt keine Besonderheit.
Stärken: Insgesamt aber bietet die Police Top-Bedingungen. Vor allem in Standard und Extra erfüllt sie alle wichtigen Leistungsmerkmale, die eine Privathaftpflicht haben sollte. Die Möglichkeit, Policen monatlich zu kündigen, ist zudem nicht marktüblich und erlaubt es Kunden zeitnah zu handeln.
Wettbewerber: Die Police kostet je nach Variante rund 88, 106 bzw. 132 Euro für eine Familie im Jahr. Es gibt Policen mit 10 Millionen Euro Versicherungssumme bereits ab rund 70 Euro (Deckungsumfang prüfen!). Janitos, der ebenfalls seine Haftpflichtpolice neu aufgelegt hat, verlangt je nach Tarifvariante unwesentlich weniger: 66, 90 bzw. 124 Euro für eine Familie.
Fazit: Der Leistungsumfang der Police überzeugt. Wer auf einige Extras verzichten kann, wählt den Basisschutz zu einem guten Preis.