Merkmale: Die Bank of Scotland bietet ausschließlich über das Internet
Festgelder mit Laufzeiten von einem, zwei, vier und fünf Jahren an. Seit 10.03. werden zudem auch wieder Festgelder mit einer Laufzeit von 3 Jahren zu einem Zinssatz von 3,5 Prozent (bzw. 3,45) p.a. angeboten. Die Zinssätze von 2,60, 3,00, 3,70 und 4,25 Prozent sind bundesweit die höchsten. Hierbei erfolgt die Zinszahlung einmal jährlich. Wer sich für eine monatliche Zinszahlung entscheidet, erhält 0,05 Prozentpunkte weniger, die jedoch durch den Zinseszinseffekt wieder ausgeglichen werden. Bei monatlicher Zinszahlung werden die Zinsen auf das Tagesgeldkonto überwiesen, was miteröffnet werden muss. Bei jährlicher Zinszahlung kann der Zins aufs Tagesgeldkonto wandern oder auf dem Festgeldkonto verbleiben.
Stärken: Die Zinssätze sind überdurchschnittlich und daher sehr attraktiv. Sie steigen mit zunehmender Anlagedauer. Bei jeder Laufzeit belegen die Festgelder Platz eins im bundesweiten Zinsranking. Die Konteneröffnung im Internet ist einfach. Die Online-Banking-Sicherheit ist sehr hoch. Sie erfolgt über mobile Tan, die einem auf das Handy gesandt werden. Die Einlagensicherung ist für den Normalanleger mit 85.000 britischen Pfund oder umgerechnet 99.100 Euro pro Person akzeptabel.
Schwächen: Wer ein Festgeld-Konto haben will, muss zwangsläufig ein (gebührenfreies) Tagesgeldkonto eröffnen. Dies ist jedoch bei den meisten Online-Banken so. Wer bereits ein Tagesgeldkonto bei den Schotten hat, kann einfach über das Internet ein zusätzliches Festgeldkonto eröffnen.
Wettbewerber: Wer höhere Beträge anlegen will oder wem die höhere deutsche Einlagensicherung lieber ist, der entscheidet sich für die Offerten der Grenke-Bank, deren Zinssätze etwas geringer sind.
Fazit: Eine attraktive Offerte. Da man nicht weiß, wann die derzeitige Niedrigzinsphase endet, könnte man zumindest einen Teil des Ersparten langfristig festlegen, um sich die 4,25 Prozent zu sichern.