Merkmale: Dieses Konto ist über das Internet, das Telefon oder über das Stammhaus in München zu führen. Die monatliche Grundgebühr von 3,00 Euro entfällt bei einem monatlichen Zahlungseingang von mindestens 1.000 Euro oder wenn man bei dieser Privatbank mindestens 15.000 Euro angelegt hat.
Vorteile: Der Verzicht auf die Grundgebühr bei den geforderten Bedingungen. Alle Transaktionen wie Überweisung, Einrichtung, Änderung oder Löschung von Daueraufträgen usw. sind gebührenfrei. Maestro- und Mastercard kosten den Kontoinhaber null Euro. Das gleiche gilt für die Partnerkarten. Der Überziehungszins liegt momentan bei nur 6,0 Prozent.
Nachteile: Pferdefuß dieses ansonsten attraktiven Kontomodells ist die magere Bargeldversorgung. So bietet einem die Bank eine gebührenfreie Versorgung über rund 1.500 eigene Terminals an. Und darüber hinaus kann man pro Jahr 24 mal an Automaten zweier anderer Banken abheben, ohne dafür zahlen zu müssen. Dies sind die Targobank und die Reisebank, die man oft an Bahnhöfen und Flughäfen findet. Die 25. Abhebung geht mit 3,00 Euro allerdings ins Geld. Doch zu bedenken ist, dass das Netz dieser beiden Geldhäuser eben auch nicht sehr eng geknüpft ist. Beide zusammen haben nicht einmal 400 Filialen in Deutschland, bei denen man Geld abheben kann. Das heißt: In der Praxis wird man doch zu anderen Banken müssen und zahlt dann ein Prozent des abgehobenen Betrages, mindestens aber 6,50 Euro. Übers Jahr gerechnet kommt dann ein hübsches Sümmchen zusammen.
Wettbewerber: Online-Banken wie
ING-Diba,
Comdirect oder
Netbank bieten viel mehr. Das gilt für die Bargeldversorgung und die Kreditkarten, deren Nutzung zumindest in der Eurozone kostenlos ist, aber etwa auch für das Fondsangebot mit reduzierten Ausgabeaufschlägen
Fazit: Interessant ist diese Offerte nur für die Leute, die Online-Banking machen, an einem anständigen Tagesgeld-Zins - den es nur für Giro-Kunden des Geldhauses gibt - interessiert sind und einen Geldautomaten der Bank oder der Partnerbanken in der Nähe haben.