Merkmale: Das Festgeld von Deutschlands zweitgrößter Bank weist übliche Produkteigenschaften auf: Die Laufzeit ist fest terminiert, in diesem Fall auf zwölf Monate. Der Zinssatz ist bis Laufzeitende garantiert. Die vorgeschriebene Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Kosten fallen keine an. Nach Laufzeitende zahlt die Commerzbank das Kapital plus Zinsen an den Sparer zurück.
Stärken: Der Guthabenzins von 2,1 Prozent liegt über dem Marktdurchschnitt, der laut
Biallo-Festgeldindex aktuell bei 1,8 Prozent liegt. Die Commerzbank zahlt damit höhere Zinsen als die meisten Großbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das Festgeld ist nicht auf Neukunden beschränkt, sondern gilt auch für Bestandskunden, die frisches Geld zur Commerzbank überweisen. Sparer genießen quasi unbegrenzte Einlagensicherung, die durch die Beteiligung des deutschen Staates zusätzlich untermauert wird.
Schwächen: Im
Vergleich zu Spitzenanbietern sind 2,1 Prozent Zinsen nicht viel. Topanbieter schreiben mindestens ein Drittel höhere Zinsen gut – und das ebenfalls bei deutscher Einlagensicherung. Der Mindestanlagebetrag von 5.000 Euro ist vergleichsweise hoch, viele Wettbewerber verlangen weniger. Der Aktionszins gilt nur für zwölfmonatiges Festgeld.
Wettbewerber: Zahlreiche Geldhäuser gewähren drei Prozent Zinsen und mehr für ein Jahr, z.B. Bank 11 (3,11 Prozent), Fidor Bank (3,05 Prozent) sowie
Bank of Scotland,
IKB- und SKG Bank, Cosmos Direkt und Credit Europe Bank je 3,0 Prozent.
Fazit: Das Aktionsfestgeld der Commerzbank ist für sicherheitsorientierte Sparer eine Überlegung wert, denn die Verzinsung liegt leicht über dem Marktdurchschnitt und das Kapital ist sehr sicher. Zinsfüchse, die ausgiebig vergleichen, finden aber ohne Mühe Banken, die bei ebenfalls hoher Kapitalsicherheit deutlich mehr Ertrag bieten.